Aiwanger warnt vor EU-Klimapolitik: "Green Deal gefährdet Europas Wettbewerbsfähigkeit"
Claudia HoffmannAiwanger warnt vor EU-Klimapolitik: "Green Deal gefährdet Europas Wettbewerbsfähigkeit"
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt 40 deutsche Großunternehmen, die die Klimapolitik der EU kritisieren. Er argumentiert, dass steigende Kosten im Emissionshandel und der Green Deal die Wettbewerbsfähigkeit Europas untergraben. Aiwanger fordert dringende Maßnahmen, um Arbeitsplätze und Industrien zu schützen.
Der CO₂-Preis in Europa liegt mittlerweile bei 80 Euro pro Tonne und steigt weiter an. Dadurch sind für Unternehmen auf dem gesamten Kontinent Millionenkosten entstanden. Aiwanger nannte es beschämend, dass sich europäische Wirtschaftsführer direkt an die Europäische Kommission und Ursula von der Leyen wenden mussten, um ihre Sorgen vorzutragen.
Er verwies auf das gescheiterte Lissabon-Programm, das Europa bis 2010 zur wettbewerbsfähigsten Region der Welt machen sollte. Stattdessen sei das Gegenteil eingetreten, so Aiwanger. Er warnt, dass Europa durch die einseitige Fixierung auf den Green Deal und die CO₂-Politik den Anschluss verliere. Die Welt beobachte, wie der Kontinent unter der aktuellen Strategie leide.
Aiwanger besteht darauf, dass die EU diese Hindernisse schnell beseitigen muss, um weitere Schäden zu verhindern. Ohne Kurskorrektur drohe Europa wirtschaftlich weiter zurückzufallen, so seine Überzeugung. Seine Äußerungen spiegeln die wachsende Verärgerung von Unternehmen wider, die mit hohen Klimakosten zu kämpfen haben.






