Baden-Württemberg startet Großoffensive für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern
Claudia HoffmannBaden-Württemberg startet Großoffensive für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern
Landweiter Aktionstag in Baden-Württemberg: Mehr Sicherheit für Zweiradfahrer
Am Dienstag, den 28. April 2026, steht in Baden-Württemberg ein landesweiter Aktionstag im Zeichen der Verkehrssicherheit für Zweiradfahrer an. Die Kampagne ist Teil der Initiative "sicher.mobil.leben" und zielt darauf ab, Unfälle zu verringern und das Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr – insbesondere für Radfahrer und E-Scooter-Nutzer – zu schärfen.
Der Vorstoß für mehr Sicherheit folgt auf alarmierende Zahlen aus dem Jahr 2025: Fast die Hälfte aller verletzungsbedingten Verkehrsunfälle in der Region betraf Zweiradfahrer, mit über 16.800 registrierten Vorfällen. Allein die Verletzungen durch E-Scooter stiegen um mehr als ein Drittel an – ein deutlicher Hinweis auf das wachsende Risiko für diese Fahrergruppe.
Um die Problematik zu bekämpfen, werden die Polizeipräsenz und gezielte Kontrollen ausgeweitet. Über 1.300 Beamte nehmen an mehr als 300 Überwachungs- und Präventionsmaßnahmen im südlichen Schwarzwald teil. Im Fokus stehen dabei illegales Überholen auf Radwegen sowie falsch parkende Fahrzeuge, die Fahrradspuren blockieren.
Ziel der Kampagne ist es, nachhaltige Verbesserungen der Verkehrssicherheit zu erreichen. Durch die Bekämpfung gefährlichen Verhaltens und Aufklärung der Öffentlichkeit hoffen die Behörden, die Unfallzahlen zu senken und schwächere Verkehrsteilnehmer besser zu schützen.
Am Aktionstag wird es eine verstärkte Polizeipräsenz und strengere Kontrollen der Verkehrsregeln geben. Angesichts des deutlichen Anstiegs von E-Scooter-Unfällen und der anhaltenden Gefahren für Radfahrer soll die Initiative die Straßen für alle Zweiradfahrer sicherer machen. Die Ergebnisse der Kampagne werden genau ausgewertet, um künftige Sicherheitsmaßnahmen zu optimieren.






