14 April 2026, 22:14

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile ab 2028

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlin auf dem Cover, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, begleitet von Texten über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile ab 2028

Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement-Programm ab 2028 auf elf neue Gebiete auszuweiten. Die Maßnahme folgt langfristigen Investitionen in die Stadtentwicklung, wobei seit 1999 bereits über 700 Millionen Euro aufgewendet wurden. Mit der Erweiterung sollen soziale Herausforderungen in besonders belasteten Bezirken angegangen werden.

Die elf neu ausgewählten Gebiete – Nauener Platz, Südpark, Askanischer Platz, Paul-Hertz-Siedlung, Neustadt West, Georg-Ramin-Siedlung, Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, Bohlener Straße und Hausotterplatz – werden als offizielle "Quartiersmanagement-Gebiete" in das Programm aufgenommen. Diese Zonen erhalten zusätzliche Fördermittel im Rahmen der Initiative "Sozialer Zusammenhalt", die Infrastrukturprojekte und Gemeinschaftsvorhaben unterstützt.

Die Ausweitung wird durch den schrittweisen Rückzug von 19 bestehenden Quartiersmanagement-Gebieten ermöglicht, die bis Ende 2027 aus der Förderung ausscheiden. Einige dieser auslaufenden Gebiete behalten jedoch ein reduziertes Unterstützungssystem namens "Quartiersmanagement Light", um die lokale Koordination aufrechtzuerhalten.

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Vor-Ort-Teams werden direkt in den neuen Gebieten arbeiten und sich auf Bürgerbeteiligung sowie den Aufbau von Netzwerken konzentrieren. Anwohner erhalten mehr Möglichkeiten, lokale Entscheidungen mitzugestalten und die Entwicklung ihrer Kieze aktiv mitzuprägen.

Mit dieser Erweiterung werden insgesamt 24 Berliner Quartiere aktiv durch das Programm gefördert. Die zusätzlichen Mittel fließen in soziale Initiativen und Stadtentwicklungsprojekte, um den Zusammenhalt in besonders bedürftigen Gebieten zu stärken. Die ersten Änderungen treten Anfang 2028 in Kraft.

Quelle