Berlin Recycling Volleys holen sich zum zehnten Mal die Meisterschaft – doch der Kader bröckelt
Paul WagnerBerlin Recycling Volleys holen sich zum zehnten Mal die Meisterschaft – doch der Kader bröckelt
Die Berlin Recycling Volleys sichern sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Volleyball-Meisterschaft
Mit einem klaren 3:0-Sieg gegen die SVG Lüneburg im Finale holten sich die Berlin Recycling Volleys erneut den Titel. Trotz dieses Erfolgs will Geschäftsführer Kaweh Niroomand die Unbeständigkeiten angehen, die die Saison 2021/22 prägten.
Während des Meisterschaftslaufs hatte Interimstrainer Alexandre Leal die Mannschaft während der Playoffs aus persönlichen Familiengründen verlassen. Markus Steuerwald übernahm daraufhin das Team, führte es zum Sieg und kündigte anschließend seinen Wechsel zu den Helios Volleys Giesen für die kommende Saison an.
Mit Erik Shoji, der bereits von 2014 bis 2016 für den Verein spielte, kehrt ein alter Bekannter zurück. Zudem verpflichtete der Club Louis Kunstmann vom VfB Friedrichshafen. Allerdings verlassen mehrere Leistungsträger wie Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert die Mannschaft. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dagegen auch in der nächsten Spielzeit dabei.
Mit der Suche nach einem neuen Trainer und zahlreichen Kaderverschiebungen bereiten sich die Berlin Recycling Volleys auf eine neue Saison vor. Niroomands Ziel bleibt es, ein konstanteres Team aufzubauen – besonders nach den wechselhaften Leistungen der Vorsaison. Der Verein will seine Vorherrschaft im deutschen Volleyball verteidigen und gleichzeitig vergangene Instabilitäten überwinden.






