04 May 2026, 10:14

Berlin und Brandenburg verzeichnen 2023 erstmals wieder reale Lohnsteigerungen

Eine Liniengrafik, die die Löhne in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Berlin und Brandenburg verzeichnen 2023 erstmals wieder reale Lohnsteigerungen

Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg verzeichneten 2023 erstmals seit Jahren wieder reale Lohnzuwächse. Die Steigerung markiert das zweite Jahr in Folge, in dem die Reallöhne in beiden Bundesländern gestiegen sind. Doch nicht alle Branchen profitierten gleichermaßen – einige Sektoren schnitten deutlich besser ab als andere.

In Berlin stiegen die Reallöhne im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent, nachdem sie 2022 aufgrund der wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs stark eingebrochen waren. Vor dieser Erholung hatten sich die Einkommen zwei Jahre lang kaum verändert. Besonders kräftig legte die Energieversorgung mit einem Plus von 6,4 Prozent zu, gefolgt von der Informations- und Kommunikationsbranche mit 4,8 Prozent. Auch Beschäftigte im verarbeitenden Gewerbe konnten sich über einen Anstieg von 4,3 Prozent freuen. Einzige Ausnahme bildete die Gastronomie, die mit einem leichten Rückgang von 0,1 Prozent gegen den Trend verlief.

In Brandenburg kletterten die Reallöhne 2023 um 1,8 Prozent – ein Lichtblick nach drei Jahren Stagnation. Damit erleben auch hier die Arbeitnehmer das zweite Jahr in Folge steigende Löhne.

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Die Verbesserungen folgen auf eine schwierige Phase für beide Regionen: Während die Löhne in Berlin 2022 stark unter Druck geraten waren, hatten sie sich in Brandenburg seit 2020 kaum bewegt. Die aktuellen Zahlen deuten auf eine allmähliche Erholung hin, auch wenn das Tempo je nach Branche unterschiedlich ausfällt.

Die Lohnsteigerungen 2023 bringen für viele Beschäftigte in Berlin und Brandenburg eine lang ersehnte Entlastung. Zwar verzeichnen die meisten Sektoren Zuwächse, doch die Gastronomie bleibt weiter belastet. Die Daten bestätigen: Nach Jahren der Stagnation oder sogar Rückgänge zeichnet sich ein – wenn auch ungleichmäßiger – Aufwärtstrend bei den Einkommen ab.

Quelle