BFC Dynamo triumphiert nach Hattrick-Drama und Ausschreitungen im Pokal-Halbfinale
Paul WagnerBFC Dynamo triumphiert nach Hattrick-Drama und Ausschreitungen im Pokal-Halbfinale
BFC Dynamo zieht nach spektakulärem 6:3 nach Verlängerung ins Berliner Pokalfinale ein
In einem dramatischen Spiel mit Hattrick, Roter Karte und einer elfminütigen Unterbrechung wegen Zuschauerausschreitungen vor dem Stadion setzte sich der BFC Dynamo gegen Sparta Lichtenberg durch.
Die Berliner gingen früh in Führung: Levin Mattmüller traf bereits in der 7. Minute. Doch Sparta Lichtenberg kämpfte sich zurück – Dominic Schmüser und Berkin Tonk drehten das Spiel bis zur 49. Minute zum 2:1.
Ein Sparta-Sieg schien bereits sicher, doch Lloyd-Addo Kuffour glich in der 89. Minute für Dynamo aus und erzwang die Verlängerung. Dort brachte Marko Trojanovic die Lichtenberger mit 3:2 in Führung (101.).
Doch dann übernahm Dynamo das Kommando: Leander Fritzsche markierte einen Hattrick (101., 107., 128.), Rufat Dadashov traf ebenfalls. Spartas Kapitän Ömer Toktumur sah in der 109. Minute Rot, sodass seine Mannschaft in Unterzahl weiterspielen musste. Zudem war die Partie zuvor für elf Minuten unterbrochen worden, nachdem vor dem Stadion Pyrotechnik gezündet und es zu Ausschreitungen gekommen war.
Mit dem 6:3-Erfolg steht der BFC Dynamo nun im Berliner Pokalfinale am 23. Mai. Gegner im Mommsenstadion wird die VSG Altglienicke sein. Für Sparta Lichtenberg endet ein turbulenes, torreiches Turnier nach einem chaotischen Spiel.






