Bosch bündelt Verbrenner-Sparten zu Powertrain Solutions für mehr E-Mobilitäts-Fokus
Paul WagnerBosch bündelt Verbrenner-Sparten zu Powertrain Solutions für mehr E-Mobilitäts-Fokus
Bosch führt seine Sparten Gasoline Systems und Diesel Systems zu einer neuen Einheit namens Powertrain Solutions zusammen. Die Umstrukturierung tritt am 1. Januar in Kraft und soll die Abläufe vereinfachen sowie Kunden im Bereich E-Mobilität besser bedienen. Erik Rein wurde mit der Leitung des Übergangs beauftragt.
Die Fusion zielt darauf ab, Prozesse zu straffen und überflüssige Bürokratie abzubauen. Bosch erwartet dadurch mehr Agilität und eine schnellere Reaktion auf komplexe Kundenanforderungen. Das Ziel ist, das Angebot für den gesamten Antriebsstrang auszuweiten und zum führenden Partner für komplette Antriebssysteme zu werden.
Das tschechische Werk in Budweis arbeitet bereits unter einem Dach und vereint beide Sparten mit rund 4.000 Mitarbeitern. Derzeit erwirtschaftet es die Hälfte seines Umsatzes mit Abgasnachbehandlungssystemen für Diesel, die andere Hälfte mit Kraftstoffpumpen, Ansaugmodulen und weiteren Komponenten. Bis zum 1. Januar müssen alle Standorte ihre neuen Organisationsstrukturen finalisieren – inklusive aktualisierter Beschilderung und Abteilungsrichtlinien.
Kunden begrüßen die Neuerung und heben die klarere sowie ehrgeizigere Positionierung im Bereich E-Mobilität hervor. Die neue Sparte Powertrain Solutions wird rund 88.000 Mitarbeiter umfassen und soll Effizienz sowie Kundenorientierung steigern. Durch die Zusammenlegung entsteht ein zentraler Ansprechpartner für Vertriebskunden, was die Komplexität verringert. Bosch strebt eine Standardisierung der Abläufe an und will seine Position als wichtiger Zulieferer im Antriebsmarkt weiter stärken. Der Übergang muss bis Jahresbeginn abgeschlossen sein.






