Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Diese Pionierinnen und Pioniere wurden ausgezeichnet
Paul WagnerBrandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Diese Pionierinnen und Pioniere wurden ausgezeichnet
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat die Brandenburgischen Wissenschaftspreise 2026 verliehen. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Leistungen in Forschung und Lehre in der Region. Zu den Preisträgern zählen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Eberswalde, Potsdam und Frankfurt (Oder).
Zwei Nachwuchsforscherinnen erhielten jeweils 20.000 Euro für ihre Arbeit: Jana Weiß, Literaturwissenschaftlerin an der Europa-Universität Viadrina, wurde für ihre Studie zu Klassenidentität und sozialen Spannungen in der Literatur ausgezeichnet. Jaya Bharti von der Universität Potsdam erhielt die Auszeichnung für ihre Forschung zu nachhaltigen Verfahren der Wasserstoffperoxid-Herstellung.
Darüber hinaus gingen vier Lehrpreise à 10.000 Euro an innovative Pädagoginnen und Pädagogen. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sicherte sich drei der Auszeichnungen für ihre Lehrkonzepte in den Bereichen Agroforstwirtschaft und nachhaltige Entwicklung. Die Universität Potsdam wurde für ein Seminar prämiert, das wirtschaftliche Themen über Kinderliteratur vermittelt.
Schüle lobte die Preisträger als „Bildungspionierinnen und -pioniere, die über die Grenzen ihrer Fächer hinausdenken“. Die Preise unterstreichen Brandenburgs Engagement für interdisziplinäre Forschung und kreative Lehrmethoden. Die ausgezeichneten Projekte setzen sich mit drängenden gesellschaftlichen oder ökologischen Herausforderungen auseinander – von Nachhaltigkeit über Literatur bis hin zu Bildung. Die Förderung soll helfen, die Forschungs- und Lehrinitiativen der Preisträger auszubauen.






