Braunschweiger Region passt Windkraft-Flächenplanung für 2027 an
Die Region Braunschweig treibt die Pläne zum Ausbau der Windenergie an Land entschlossen voran. Niedersachsen hat strenge gesetzliche Vorgaben festgelegt: Bis 2027 müssen 2,46 Prozent der Flächen der Region für Windkraft ausgewiesen werden.
Vor zwei Jahren legte der Regionalverband Braunschweig einen Entwurf zur öffentlichen Konsultation vor. Nach Auswertung der Rückmeldungen überarbeitete er den Vorschlag und veröffentlichte eine zweite Fassung.
In der aktuellen Version wurde die Zahl der Vorranggebiete für Windenergie von 88 auf 80 reduziert. Acht Standorte wurden komplett gestrichen, darunter ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen. Gleichzeitig wurde ein neues Areal südlich von Kirchberg bei Seesen in die Planung aufgenommen.
Insgesamt 56 der ursprünglich vorgeschlagenen Zonen wurden angepasst. Die Änderungen berücksichtigen neue Erkenntnisse und Bürgerbeteiligung, während nun die nächste Phase der Raumplanung beginnt.
Die Region muss nun die Anstrengungen verstärken, um das Ziel für 2027 zu erreichen. Mit den überarbeiteten Zonen und einem präzisierten Plan streben die Verantwortlichen einen Ausgleich zwischen Energiewende und lokalen Belangen an. Die endgültige Festlegung der Vorranggebiete wird die Windkraftentwicklung in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.






