DFB-Sportchef Rettig verrät Geheimnisse der WM-Vorbereitung und vergleicht sie mit Vereinsroutine
Nina BauerDFB-Sportchef Rettig verrät Geheimnisse der WM-Vorbereitung und vergleicht sie mit Vereinsroutine
Andreas Rettig, Sport-Geschäftsführer des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), hat in einem aktuellen Interview Einblicke in die WM-Vorbereitungen der Nationalmannschaft gegeben. Dabei verglich er den Prozess mit der Vor Saisonvorbereitung eines Vereins. Nun, da der Großteil der organisatorischen Arbeiten abgeschlossen ist, rückt die Feinabstimmung der letzten Details vor dem Turnier in den Fokus.
Rettigs Karriere vereint Fußball und Wirtschaft. Seine Laufbahn begann als Profispieler in der dritten Liga, bevor er in Führungspositionen wechselte. 1998 übernahm er die Geschäftsführung beim SC Freiburg, gefolgt von verantwortungsvollen Posten beim 1. FC Köln, FC Augsburg und FC St. Pauli. Parallel dazu absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung bei Bayer und stieg dort bis in den Vorstand auf.
Seit 2023 leitet Rettig den sportlichen Bereich des DFB. Seine Erfahrungen aus der Unternehmenswelt und dem Fußballmanagement prägen seinen Ansatz für die WM. Eine zentrale Aufgabe bleibt: die Auswahl des optimalen Teamquartiers mit besten Trainings- und Regenerationsmöglichkeiten.
Im Gespräch ging es auch um übergeordnete Herausforderungen und Prioritäten. Rettig betonte die Bedeutung akribischer Planung – von der Logistik bis zur körperlichen Verfassung der Spieler. Sein Vergleich mit der Vereinsvorbereitung unterstreicht den strukturierten, schrittweisen Charakter der Vorbereitungen.
Die WM-Strategie des DFB befindet sich nun in der finalen Phase. Unter Rettigs Führung werden logistische und leistungsbezogene Aspekte systematisch abgedeckt. Die Wahl des Teamstandorts und die Trainingsbedingungen werden eine entscheidende Rolle für den Turnierverlauf spielen.






