Duisburgs Asche-Legende: Kreuz Kaiserberg wird zum Kulturerbe und feiert Comeback
Claudia HoffmannDuisburgs Asche-Legende: Kreuz Kaiserberg wird zum Kulturerbe und feiert Comeback
Die Bolzplätze am Kreuz Kaiserberg in Duisburg sind nun offiziell als immaterielles Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen anerkannt. Nach einer kürzlichen Sanierung ist der Belag wieder mit der traditionellen Asche bedeckt. Ein feierliches Eröffnungsspiel markierte die Rückkehr des beliebten lokalen Spielfelds.
Der restaurierte Platz wurde mit einem Freundschaftsspiel eingeweiht, das der ehemalige Nationalspieler Bernard Dietz mit einem Anstoß eröffnete. Er merkte an, dass selbst die besten Torschützen der Bundesliga am Kreuz Kaiserberg eine harte Nuss zu knacken hätten. Die rote Mannschaft gewann das Spiel schließlich mit 2:0.
Fast die Hälfte der 43.000 Euro teuren Sanierungskosten übernahm der Lions Club Duisburg Concordia. Dank ihrer Unterstützung konnte der Platz wiederbelebt werden – zur großen Freude der Anwohner. Die örtliche Grundschule auf dem Hügel, die über keine eigene Turnhalle mehr verfügt, wird künftig von den verbesserten Bedingungen profitieren.
Bei der Veranstaltung bemerkte Bürgermeister Sören Link scherzhaft: „Helden werden auf Asche geboren“, und spielte damit auf den rauen, aber legendären Ruf des Platzes an. Die restaurierte Fläche sichert, dass auch künftige Generationen hier mit derselben Leidenschaft spielen können.
Der frisch sanierte Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg ist bereits in Betrieb – das erste Spiel wurde ausgetragen und gewonnen. Die Auszeichnung als immaterielles Kulturerbe unterstreicht seine Bedeutung für die Region. Schulen, Vereine und lokale Fußballer haben nun einen besseren Ort für Fußball und Gemeinschaftsveranstaltungen.






