30 April 2026, 22:17

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Debatte

Außenansicht des Eingangs zum Hall of Justice im Disney's Hollywood Studios mit einer Gruppe von Menschen davor, Bannern am Gebäude und einer bewölkten Himmel.

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Debatte

Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp im Marvel Cinematic Universe, hat sich öffentlich gegen Disney positioniert. Die Schauspielerin kritisierte das Unternehmen scharf für die jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios und bezeichnete die Behandlung der Mitarbeiter als ungerecht und respektlos.

Zudem hinterfragte sie den Einsatz von KI, mit der menschliche Kunstwerke ohne angemessene Anerkennung oder Bezahlung reproduziert werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Disney hatte kürzlich rund 1.000 Stellen bei Marvel Studios abgebaut. Lilly äußerte sich tief enttäuscht über die Art und Weise, wie das Unternehmen die Entlassungen gehandhabt habe. Sie gebe zu, sich für Disneys Vorgehen zu schämen, und betonte die Verdienste der betroffenen Beschäftigten.

In einer öffentlichen Stellungnahme würdigte sie die Künstler für ihren Beitrag zum Aufbau des Marvel Cinematic Universe. Ihre Arbeit, so Lilly, habe maßgeblich zum Erfolg der Filmreihe beigetragen. Gleichzeitig forderte sie Politiker in Kalifornien auf, sich der Thematik anzunehmen und Lösungen zu erarbeiten.

Über die Entlassungen hinaus äußerte die Schauspielerin Bedenken hinsichtlich des KI-Einsatzes, der auf menschlicher Kreativität basiert, ohne dass die Urheber fair entlohnt oder namentlich genannt würden. Sie warf die Frage auf, warum Künstler nicht angemessen für ihre ursprünglichen Werke gewürdigt oder bezahlt würden.

Lillys Kritik setzt Disney unter Druck, die Behandlung seiner Mitarbeiter zu überdenken. Die Entlassungswelle und die Debatte um KI haben eine breitere Diskussion über faire Arbeitsbedingungen in der Unterhaltungsbranche ausgelöst. Ihre Äußerungen könnten Gesetzgeber dazu bewegen, die Arbeitspraktiken großer Studios genauer unter die Lupe zu nehmen.

Quelle