Radfahren zur Schule - ein weiterer 'Bici-Bus' für Frankfurt - Fahrradbusse bringen Kinder sicher und gemeinsam zur Schule
Ein neues Konzept für sicheres Radfahren zur Schule gewinnt in Deutschland an Beliebtheit
Inspiriert von einer Idee aus Barcelona fahren nun auch in Frankfurt und anderen deutschen Städten sogenannte "Fahrradbusse" – organisierte Gruppenausflüge, bei denen Kinder sicher Radfahren lernen und von Erwachsenen begleitet werden.
Das ursprünglich aus Spanien stammende Konzept "Bici-Bus" wird in Deutschland vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) gefördert. Statt bis zur vierten Klasse auf die Radfahrprüfung zu warten, können bereits Vorschulkinder an den gemeinsamen Touren teilnehmen.
Wie ein Fahrradbus funktioniert Die Gruppen bewegen sich wie ein rollender Konvoi: Erwachsene radeln außen und schützen so die Kinder in der Mitte. Ziel ist es, frühzeitig Verkehrsbewusstsein und motorische Fähigkeiten zu vermitteln.
In Frankfurt gibt es derzeit drei aktive Fahrradbus-Routen, eine vierte soll im April in Bornheim starten. Besonders in Städten wie Frankfurt, wo es kaum sichere Übungsflächen für Radfahrer gibt, ist das Projekt eine wertvolle Ergänzung.
Mehr als nur Sicherheit und Bewegung Die gemeinsamen Fahrten stärken nicht nur das Selbstvertrauen der Kinder, sondern bringen auch Familien und Freiwillige zusammen – sie schaffen eine unterstützende Gemeinschaft.
Die Initiative wurde bereits ausgezeichnet: "BiciBus Deutschland" ist für den Deutschen Fahrradpreis 2026 in der Kategorie "Infrastrukturprojekte" nominiert. Indem sie Radfahren sicherer und sozialer macht, könnten die Fahrradbusse mehr Familien dazu bewegen, öfters auf das Auto zu verzichten. Schulen und lokale Gruppen beobachten gespannt, ob sich die Idee bundesweit durchsetzt.






