FEMA-Beamter behauptet Teleportation und droht Ex-Präsident Biden mit Gewalt
Paul WagnerFEMA-Beamter behauptet Teleportation und droht Ex-Präsident Biden mit Gewalt
Gregg Phillips, ein hochrangiger Beamter der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, gerät zunehmend in die Kritik, nachdem er ungewöhnliche Behauptungen über Teleportation und gewalttätige Äußerungen gegen den früheren Präsidenten Joe Biden geäußert hatte. Die Kontroverse verschärfte sich im März, als ein CNN-Bericht seine Aussagen aufgriff und damit Fragen zu seiner Eignung für das Amt aufwarf.
Phillips, der bei FEMA für Einsatz und Wiederherstellung zuständig ist, behauptete, er sei zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House teleportiert worden – ganze 80 Kilometer voneinander entfernt. Er beschrieb das Erlebnis als Teil einer spirituellen Erfahrung während seiner Krebstherapie. Trotz Skepsis verteidigte er seine Schilderung wiederholt und betonte: "Ich weiß, was ich erlebt habe."
Keine Regierungsbehörde hat seine Behauptungen seit ihrem Bekanntwerden im vergangenen Jahr bestätigt oder untersucht. Gleichzeitig zog Phillips auch wegen aggressiver Kommentare über Biden Kritik auf sich: Er äußerte, er wolle Biden "dieser Hurensohn" ins Gesicht schlagen, und fügte hinzu, der ehemalige Präsident "verdiene es zu sterben". Diese Äußerungen – zusammen mit seiner Teleportationsgeschichte – veranlassten demokratische Politiker in Washington, seine Eignung für eine Bundesbehörde infrage zu stellen.
Die Lage spitzte sich weiter zu, als Phillips dem sozialen Netzwerk Truth Social vorwarf, seine Posts zum Teleportationsvorfall zu zensieren. Er behauptete, sechsmal vergeblich versucht zu haben, auf den CNN-Bericht zu reagieren. Die Plattform führte das Problem später auf einen technischen Fehler zurück.
Ursprünglich sollte Phillips vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses aussagen, doch nach den Berichten wurde er von der Tagesordnung gestrichen. Die Daily Mail kontaktierte FEMA um Stellungnahme, erhielt jedoch keine Antwort. Die Kontroverse wirft weiterhin Fragen zu Phillips' Position auf – weder FEMA noch andere Behörden haben sich offiziell zu seinen Behauptungen geäußert. Seine Streichung von der Anhörung im Kongress deutet darauf hin, dass der Fall noch nicht geklärt ist. Das Fehlen einer Überprüfung und seine eigenen öffentlichen Aussagen befeuern die Debatte über seine Rolle in der Regierung weiter.






