Florianstag in Berlin: Einsatzkräfte erhalten Dank und Solidarität gegen Gewalt
Claudia HoffmannFlorianstag in Berlin: Einsatzkräfte erhalten Dank und Solidarität gegen Gewalt
Berlins Schornsteinfeger, Feuerwehrleute, Polizisten und Regierender Bürgermeister Kai Wegner trafen sich am Florianstag, um Rettungskräften zu danken. Die bereits zum vierten Mal stattfindende Veranstaltung sollte Wertschätzung zeigen und den Respekt für Einsatzkräfte stärken, die zunehmend mit Gewalt am Arbeitsplatz konfrontiert sind.
Die Feier fand am 4. Mai in der Lehrbäckerei der Berliner Konditoren-Innung statt – dem Gedenktag des heiligen Florian, des Schutzpatrons der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger. Unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“ lenkten die Teilnehmer die Aufmerksamkeit auf die wachsenden Risiken, denen Einsatzkräfte in den letzten Jahren ausgesetzt sind.
Bürgermeister Wegner nahm gemeinsam mit Vertretern der Feuerwehr, der Polizei und der Schornsteinfeger-Innung an der Zeremonie teil. Die Initiative hat sich seit ihrem Start stetig weiterentwickelt und in vier Jahren rund 10.000 Euro an Spenden gesammelt. Die Organisatoren betonten die Bedeutung von Solidarität, da die Angriffe auf Rettungskräfte weiterhin zunehmen.
Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit öffentlicher Unterstützung und besseren Schutzes für Einsatzkräfte. Mit den bisher eingeworbenen 10.000 Euro will die Kampagne weiterhin auf die Herausforderungen aufmerksam machen, vor denen diejenigen stehen, die in Krisensituationen helfen. Der Florianstag ist mittlerweile zu einem jährlichen Mahnmal für ihre unverzichtbare Rolle geworden.






