Frau wehrt sich gegen lebensgefährlichen Angriff im Essener Bahnhof
Claudia HoffmannFrau wehrt sich gegen lebensgefährlichen Angriff im Essener Bahnhof
56-Jährige entgeht nur knapp dem Stoß auf Gleise im Bahnhof Essen-Kupferdreh
Am 1. Juni entkam eine 56-jährige Frau im Bahnhof Essen-Kupferdreh nur knapp dem Versuch, sie vor einen einfahrenden Zug zu stoßen. Der unbekannte Angreifer floh, nachdem sich die Frau zur Wehr gesetzt und durch ihr lautes Widerstandsverhalten Aufmerksamkeit auf den Überfall gelenkt hatte. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und Hinweisen zur Identität des Täters.
Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr am Montag, dem 1. Juni. Die Frau stand in der Nähe der Gleise, als der Mann sie plötzlich mit der flachen Hand schlug. Anschließend stieß und zerrte er sie wiederholt in Richtung Plattformkante, während ein Zug in den Bahnhof einfuhr.
Durch ihren lautstarken Widerstand ließ der Angreifer schließlich von ihr ab und ergiff die Flucht. Die Frau konnte im Anschluss einen Zug besteigen und gelangte unverletzt nach Hause. Erst fünf Tage später, am 6. Juni, erstattete sie bei der Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof Anzeige wegen des Angriffs.
Die Ermittler beschreiben den Gesuchten als glatzköpfig, zwischen 30 und 35 Jahre alt und etwa 175 bis 180 Zentimeter groß. Zum Zeitpunkt der Tat trug er ein weißes T-Shirt, helle Hosen und eine Sonnenbrille.
Die Essener Polizei bittet alle Personen, die Angaben zum Täter, zum Vorfall oder verdächtige Beobachtungen im Bereich des Bahnhofs Kupferdreh machen können, sich zu melden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die Identität des Mannes zu klären. Zeugen oder Personen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich umgehend bei der Polizei in Essen zu melden. Die Frau blieb zwar unverletzt, doch die Behörden stufen den Vorfall als schweren tätlichen Angriff ein.






