Freiburgs Knopfhäusle-Siedlung: Denkmalschutz trifft auf moderne Nachhaltigkeit
Paul WagnerFreiburgs Knopfhäusle-Siedlung: Denkmalschutz trifft auf moderne Nachhaltigkeit
Die Knopfhäusle-Siedlung in Freiburg wird grundlegend saniert – ein gelungenes Zusammenspiel von Denkmalschutz und modernen Ansprüchen. Am 27. März 2026 präsentierte die Stadtimmobilien Freiburg GmbH aktuelle Fortschritte des Projekts, das bereits bundesweite Anerkennung gefunden hat. 2025 wurde die Initiative für ihr Engagement im Klimaschutz und bezahlbaren Wohnraum mit einem Förderpreis ausgezeichnet.
Die im 19. Jahrhundert für Arbeiter einer nahegelegenen Knopffabrik errichteten Häuser der Knopfhäusle-Siedlung sind von historischer Bedeutung. Ziel der Sanierung ist es, das Viertel zu modernisieren, ohne die Mieten aus dem Rahmen steigen zu lassen. Erste fertiggestellte Wohnungen wurden bereits 2022 und 2023 wieder bezogen.
Bis März 2026 waren 62 der geplanten 100 Wohnungen fertiggestellt. Durch energetische Sanierungsmaßnahmen konnte der Verbrauch um etwa 45 Prozent gesenkt werden. Die dritte Bauphase, die sich auf die sogenannten Meisterhäuser konzentriert, steht kurz vor dem Abschluss.
Die finalen Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 andauern. Nach Fertigstellung wird das Projekt rund 100 modernisierte Wohnungen anbieten – zu Mieten, die deutlich unter dem Freiburger Durchschnitt liegen.
Die Sanierung der Knopfhäusle-Siedlung vereint Denkmalschutz mit Nachhaltigkeit und bezahlbarem Wohnen. Da die Arbeiten bald abgeschlossen sein werden, profitieren die Bewohner bald von geringeren Energiekosten und stabilen Mieten. Das Vorhaben dient als Vorbild für künftige Stadterneuerungsprojekte in der Region.






