15 April 2026, 08:15

Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen fusionieren wegen Personalmangels bis 2027

Zwei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung mit einer Schlauchleitung ein Feuer löschend, mit einem Objekt rechts im Bild.

Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen fusionieren wegen Personalmangels bis 2027

Zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen sollen aufgrund von Personalmangel fusionieren. Der Rat der Samtgemeinde Grasleben hat den Plan gebilligt, die Wehren aus Rennau und Rottorf zur Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel zusammenzulegen. Behördenvertreter betonen, dass dieser Schritt die Zukunft beider Standorte sichere, die wegen zu geringer Mannschaftsstärke sonst hätten geschlossen werden müssen.

Die Entscheidung fiel nach Befürchtungen, dass Rennau und Rottorf die gesetzlich vorgeschriebene Mindestbesatzung nicht mehr erfüllten. Ohne die Fusion hätten beide Standorte aufgelöst werden können. Bürgermeister Gero Janze begrüßte die Einigung als nachhaltige Lösung für den örtlichen Brandschutz.

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Im Rahmen der Umstrukturierung beschloss der Rat, das TSF-W-Löschfahrzeug aus Rennau zu verkaufen. Es soll durch ein Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt werden. Die Fusion soll bis zum 1. Januar 2027 abgeschlossen sein.

Unterdessen wurde in Ahmstorf Christin Bilz zur stellvertretenden Wehrführerin der Freiwilligen Feuerwehr ernannt. Sie war bereits während der Jahreshauptversammlung zur Wehrführerin gewählt worden und soll Christian Fohlert zum Jahresende nachfolgen. Bürgermeister Janze lobte ihr Engagement und ihre Erfahrung und bezeichnete sie als ideale Besetzung für die Position.

Nikolas Müller bleibt zudem stellvertretender Wehrführer der Rottorfer Wehr. Er wird diese Funktion auch in der neu gebildeten Einheit Hasenwinkel weiter ausüben.

Durch die Fusion bleibt der Betrieb beider Feuerwachen unter einer gemeinsamen Struktur gesichert. Rennau und Rottorf werden künftig als Teil der Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel agieren. Der Übergang umfasst modernisierte Ausstattung und festgelegte Führungspositionen für die kommenden Jahre.

Quelle