Fürth glänzt im Lebensqualitätsranking – doch die Digitalisierung hinkt hinterher
Paul WagnerFürth glänzt im Lebensqualitätsranking – doch die Digitalisierung hinkt hinterher
Fürth hat im aktuellen bundesweiten Lebensqualitätsranking den 14. Platz belegt. Die Studie, die vom Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) im Auftrag von Philip Morris durchgeführt wurde, bewertete Gemeinden in zentralen Bereichen wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Verkehr. Auch die benachbarten Städte Stein und Oberasbach wurden aufgeführt, wenn auch auf niedrigeren Plätzen.
Stein erreichte insgesamt den 85. Rang. Seine Stärken lagen im Gesundheitswesen (Platz 207) und in der Bildung (Platz 245). Oberasbach folgte auf Platz 109 mit soliden Werten in den Kategorien Mobilität (Platz 454) und Bildung (Platz 667).
Fürth stach besonders durch seine Verkehrsanbindung hervor und belegte im Bereich Mobilität Platz 143. Zudem schnitt die Stadt in den Kategorien Freizeit (Platz 449), Gesundheitsversorgung (Platz 455) und Bildung (Platz 578) gut ab. Ein Schwachpunkt bleibt jedoch die Digitalisierung: Hier landete Fürth auf dem 1.215. Platz.
Im weiteren Landkreis schnitten Zirndorf und Langenzenn in derselben Bewertung weniger gut ab.
Die Ergebnisse unterstreichen Fürths Stärken in den Bereichen Verkehr, Gesundheitsversorgung und Freizeit, zeigen aber auch Defizite bei der digitalen Infrastruktur auf. Stein und Oberasbach erzielten ebenfalls wettbewerbsfähige Werte in Bildung und Mobilität, erreichten jedoch nicht die Spitzenplätze. Die Studie gibt damit ein klares Bild davon, wo lokale Gemeinden überzeugen und wo noch Verbesserungspotenzial besteht.






