Fürth plant Ampel-Figuren mit Waltraud und Mariechen statt Ampelmännchen
Claudia HoffmannFürth plant Ampel-Figuren mit Waltraud und Mariechen statt Ampelmännchen
Ein Vorschlag der CSU zielt darauf ab, das klassische Ampelmännchen am Comödiplatz in Fürth durch die lokalen Figuren Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Volker Heißmann, ihr Schöpfer, hat die Idee bereits unterstützt. Die Änderung soll die kulturelle Verbundenheit der Region feiern und die Straßen der Stadt aufhellen.
Der Vorschlag ist Teil einer umfassenderen Initiative, um den Comödiplatz attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig würdigt er das benachbarte Comödie-Theater, ein bekanntes Wahrzeichen Fürths. Heißmann hat bereits ein Design vorgelegt: ein grünes Mariechen und ein rotes Waltraud, beide mit dem städtischen Kleeblatt-Emblem versehen.
Andere deutsche Städte haben ähnliche individuelle Ampelfiguren bereits erfolgreich eingeführt. Dennoch müssen vor der Umsetzung noch rechtliche Hürden und Haftungsfragen geklärt werden. Der Ältestenrat der Stadt wird den Antrag im Herbst prüfen, eine endgültige Entscheidung soll kurz darauf fallen.
Bei einer Genehmigung könnten die neuen Ampeln zusätzlichen Charme für Besucher während des jährlichen Fürther Festes bringen. Die Initiative stößt bereits jetzt auf Lob für ihre Kreativität und ihren lokalen Bezug.
Eine Entscheidung über die neuen Ampelfiguren soll bis zum Herbst fallen. Zuvor müssen jedoch rechtliche und praktische Bedenken ausgeräumt werden. Wird der Vorschlag angenommen, werden Waltraud und Mariechen ihren Platz am Comödiplatz einnehmen und den Straßen der Stadt eine lokale Note verleihen.






