Geheime Akten und Gerüchte: Das unruhige Privatleben von Elizabeth II. und Prinz Philip
Lea HerrmannGeheime Akten und Gerüchte: Das unruhige Privatleben von Elizabeth II. und Prinz Philip
Gerüchte über Untreue haben die Ehe von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip seit langem begleitet. Die Vorwürfe kamen 2020 erneut auf, als eine Biografie behauptete, der verstorbene Herzog habe zwei Kinder außerhalb ihrer Beziehung gezeugt. Berichten zufolge führte die Königin selbst Aufzeichnungen über seine angeblichen Affären, was die jahrzehntelange Spekulation über ihr Privatleben weiter anheizte.
Die Mutmaßungen über Prinz Philips Beziehungen begannen kurz nach der Hochzeit des Paares im Jahr 1947. Ein hartnäckiges Gerücht rankte sich um Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma, die 32 Jahre jünger war als er. Palastangestellte sollen sie angeblich „Und außerdem“ genannt haben, weil sie so häufig bei königlichen Veranstaltungen an seiner Seite erschien.
Der Königin wurde nachgesagt, sie habe eine Akte mit mindestens einem Dutzend Frauen geführt, die mit ihrem Mann in Verbindung gebracht wurden. Dennoch gewährte sie ihm Freiräume – besonders nach seinem Rückzug aus der Öffentlichkeit 2017. Während sie selbst in Schloss Windsor blieb, verbrachte er seine letzten Jahre auf dem Gut Wood Farm auf dem Anwesen von Sandringham.
Einige Biografen gingen sogar so weit zu spekulieren, die Königin könnte ihrerseits Affären gehabt haben. Der Royal-Experte Andrew Lownie behauptete gar, Prinz Andrew sei möglicherweise nicht Philips leiblicher Sohn, sondern das Kind von Lord Porchester, dem Pferderennmanager der Königin. Diese Theorien blieben jedoch unbelegt.
Gegen Ende seines Lebens kehrte Philip an die Seite der Königin zurück. Als er im April 2021 starb, verstarb er aufgrund der Pandemie-Beschränkungen jedoch allein.
Die Ehe des Paares überdauerte Jahrzehnte voller Flüstern und unbestätigter Behauptungen. Zwar blieben sie bis zu Philips Tod zusammen, doch die ganze Wahrheit über ihr Privatleben bleibt hinter verschlossenen Türen. Die berichtete Empörung der Königin über die Biografie von 2020 zeigt, wie sensibel diese Themen selbst nach all den Jahren noch waren.






