07 June 2026, 00:14

Goslar: Eine Woche voller Unfälle, Betrug und Gewalt hält Polizei in Atem

Schlägerei in der Innenstadt: 17- und 22-Jährige prallen nachts aufeinander

Goslar: Eine Woche voller Unfälle, Betrug und Gewalt hält Polizei in Atem

Eine Reihe von Vorfällen hielt die Polizei in Goslar in der vergangenen Woche in Atem. Gemeldet wurden unter anderem ein Unfallflucht in einem Parkhaus, ein Küchenbrand sowie eine gewalttätige Auseinandersetzung in den frühen Morgenstunden. Die Behörden ermitteln nun in mehreren Fällen im gesamten Landkreis.

Am Mittwoch wurde ein Mazda mit dem Kennzeichen GS auf dem Parkplatz der Goslarschen Höfe beschädigt. Der Vorfall ereignete sich irgendwann zwischen 8:00 und 20:00 Uhr, wobei der verantwortliche Fahrer die Unfallstelle verließ.

Am folgenden Tag erhielten mehrere Anwohner betrügerische „Schock-Anrufe“ von Betrügern, die sich als Ärzte ausgaben. Die Anrufer forderten Geld, doch es wurden keine Zahlungen geleistet. Die Polizei warnt die Bevölkerung, wachsam gegenüber ähnlichen Versuchen zu bleiben.

In den frühen Morgenstunden des Freitags brach in der Lindenplan ein Feuer in einer Küche aus. Anwohner konnten die Flammen löschen, noch bevor die Feuerwehr eintraf. Die Ermittler arbeiten weiterhin daran, die genaue Ursache des Brandes zu klären.

Zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen drangen Diebe in einen Container auf einem Gewerbegelände in der Straße Im Granetal ein und stahlen Kupferkabel im Wert von etwa 20.000 Euro.

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In den frühen Stunden des Samstags eskalierte dann ein Streit in der Marstallstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Beteiligt waren ein 22-jähriger Mann aus Salzgitter und ein 17-Jähriger aus Berlin. Mittlerweile wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu diesen Vorfällen haben, sich zu melden.

Aufgrund der Vorfälle hat die Polizei ihre Streifen in besonders betroffenen Gebieten verstärkt. Die Bevölkerung wird daran erinnert, verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden. Die Ermittlungen zum Brand, zum Diebstahl und zur Körperverletzung dauern an.

Quelle