Hertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – trotz spätersieg-Serie in der 2. Bundesliga
Nina BauerHertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – trotz spätersieg-Serie in der 2. Bundesliga
Hertha BSC bleibt sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz – nur noch fünf Spiele in der 2. Bundesliga
Mit nur noch fünf Spieltagen in der 2. Bundesliga liegt Hertha BSC weiterhin sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück. Trotz einer jüngsten Leistungssteigerung hat Trainer Stefan Leitl alle Spekulationen über einen direkten Wiederaufstieg zurückgewiesen.
Mittelfeldspieler Kevin Sessa betont unterdessen, voll und ganz zum Verein zu stehen und habe keine vorzeitigen Wechselpläne – sein Vertrag läuft noch bis 2027.
Die Saison 2025/2026 war für Hertha BSC von mangelnder Konstanz geprägt, ein Problem, das Sessa direkt auf Verletzungen und schwankende Leistungen zurückführt. Zwar holte die Mannschaft in den letzten fünf Spielen drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage – darunter ein 5:2 gegen Fortuna Düsseldorf am 22. März –, doch der Rückstand auf die Spitzengruppe bleibt beträchtlich.
An der Tabellenspitze belegen Schalke 04 (52 Punkte), der SV 07 Elversberg (51), der SC Paderborn (51), Darmstadt 98 (50) und Hannover 96 (49) die Aufstiegs- und Relegationsplätze. Herthas späte Aufholjagd, so ermutigend sie auch ist, kommt zu spät, um die Lücke noch zu schließen.
Sessa, der in Abwesenheit von Kennet Eichhorn mittlerweile zur Stammelf gehört, ist überzeugt, dass die Mannschaft das Potenzial für die oberste Spielklasse besitzt. Gleichzeitig gibt er zu, dass es über die Saison hinweg nicht gelang, den Schwung zu halten. Sein Fokus liege nun darauf, die Saison stark zu beenden – und nicht auf einem vorzeitigen Abschied.
Trainer Leitl hat klargestellt: Ein direkter Aufstieg ist kein realistisches Ziel mehr. Die jüngste Serie – drei Siege in vier Spielen – hat immerhin etwas Stolz zurückgebracht, doch der Punkteabstand lässt wenig Hoffnung auf einen Platz in der Spitzengruppe. Hertha BSC wird die Saison außerhalb der Aufstiegsränge beenden, trotz der verbesserten Ergebnisse.
Sessas Vertrag bindet ihn bis 2027 an den Verein, und seine Priorität liegt darin, dem Team zu helfen, die Saison mit einer starken Schlussphase abzuschließen. Die Zukunft des Mittelfeldspielers bleibt vorerst fest in Berlin verankert.






