29 June 2026, 02:16

IKEA setzt auf Mini-Läden: Warum der Möbelriese seine Strategie radikal ändert

Von 35.000 auf 2.950 Quadratmeter: Was steckt hinter Ikeas neuer Strategie von Mini-Möbelläden

IKEA setzt auf Mini-Läden: Warum der Möbelriese seine Strategie radikal ändert

IKEA ändert seine Vertriebsstrategie und setzt künftig auf deutlich kleinere Läden. Das Unternehmen plant weltweit 20 dieser kompakteren Filialen zu eröffnen – die erste ist bereits in Ingolstadt, Bayern, an den Start gegangen. Damit vollzieht der schwedische Möbelriese einen deutlichen Bruch mit seinen klassischen, großflächigen Einrichtungsmärkten.

Die neuen Läden umfassen rund 2.950 Quadratmeter und sind damit deutlich kleiner als die üblichen 35.000 Quadratmeter großen Häuser. Sie bieten etwa 2.650 Artikel zum Mitnehmen sowie 1.000 Ausstellungsstücke, die bestellt werden können. Kunden nutzen die Standorte vor allem als Schauräume und Beratungszentren, während die meisten Produkte online bestellt und nach Hause geliefert werden.

In Deutschland erzielt IKEA mit Online-Verkäufen inzwischen fast 1,5 Milliarden Euro – das entspricht einem Viertel des Gesamtumsatzes. Das kleinere Format ermöglicht es dem Unternehmen, auch in Regionen vorzudringen, in denen große Märkte nicht realisierbar wären. Gleichzeitig passt sich IKEA damit einem schwächelnden Möbelmarkt an, spart Kosten und verkürzt die Eröffnungszeiten.

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Künftig will IKEA vor allem mit diesen kleineren Filialen wachsen. Sie bieten eine schnellere und günstigere Möglichkeit, das Geschäft auszubauen. Der neue Ansatz verbindet physische Ausstellungsräume mit Online-Shopping und schafft so mehr Flexibilität.

Quelle