Immobilienmarktbericht 2026: Wo im Kreis Viersen die Grundstückspreise steigen
Claudia HoffmannImmobilienmarktbericht 2026: Wo im Kreis Viersen die Grundstückspreise steigen
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat seinen Immobilienmarktbericht 2026 veröffentlicht. Die diesjährigen Erkenntnisse zeigen stabile Entwicklungen im Kreis Viersen, wobei in einigen Gebieten moderate Preisanstiege zu verzeichnen sind. Zudem hat der Ausschuss 882 Bodenrichtwertzonen festgelegt, um die Marktbewertung transparenter zu gestalten.
Die Preise für Wohnbauland blieben im Großteil des Kreises Viersen auf dem Niveau von 2024. Allerdings gab es in bestimmten Bereichen Zuwächse: In Kempen und Viersen sowie in der Gemeinde Brüggen stiegen die Werte um 5 Prozent. Besonders deutlich war der Anstieg im Kempen-Stadtteil St. Hubert, wo sich die Preise für Wohnbauland um 10 Prozent erhöhten.
In Anrath und Neersen legten die Preise für Wohnbaugrundstücke um 10 Euro pro Quadratmeter zu. Die Werte für Gewerbeflächen blieben hingegen im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Bei Agrarland gab es kaum Veränderungen. Die Preise für Ackerland hielten sich in Viersen und im Osten des Kreises stabil, wobei die höchsten Werte in Kempen, Tönisvorst und Willich ermittelt wurden. Grünland blieb bei 6 Euro pro Quadratmeter – ein Wert, der dem Vorjahresniveau entspricht.
Laut Bericht sind die meisten Grundstückspreise im Kreis Viersen stabil geblieben oder nur leicht gestiegen. Deutliche Zuwächse gab es vor allem bei Wohnbauflächen in ausgewählten Lagen, während Gewerbe- und Agrarland konstant blieben. Die neu definierten 882 Bodenrichtwertzonen werden künftig als Grundlage für Grundstücksbewertungen dienen.






