Jens Castrop droht WM-Risiko nach dritter Roter Karte in dieser Saison
Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop für drei Spiele gesperrt
Jens Castrop, Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, muss nach einer Roten Karte im Spiel gegen den VfL Wolfsburg eine dreispielige Sperre hinnehmen. Der deutsch-koreanische Profi, der für seinen kämpferischen Spielstil bekannt ist, sieht sich nun mit disziplinarischen Konsequenzen konfrontiert – und das kurz vor einer möglichen Nominierung für die Weltmeisterschaft. Die Aufstellung des koreanischen Kaders soll am 16. Mai bekannt gegeben werden.
Castrops jüngste Rote Karte erhielt er im Duell gegen Wolfsburg, nachdem Schiedsrichter den Foul an Kumbedi als rücksichtslos bewertet hatten. Der 28-Jährige bestreitet, dass die Aktion eine direkte Feldverweisung rechtfertigte. Bereits am 25. Oktober hatte er in dieser Saison seine erste Rote Karte gesehen – damals gegen den FC Bayern München.
Trotz der disziplinarischen Rückschläge bleibt Castrop eine Schlüsselfigur für Verein und Nationalmannschaft. Seit dem vergangenen Herbst absolvierte er fünf Länderspiele für Korea und gilt als heißer Kandidat für den WM-Kader. Sein kompromissloser Einsatz bringt ihm zwar Anerkennung ein, doch räumt er ein, dass frühere Fehltritte zu vermeidbaren Strafen führten.
Für die Zukunft hat sich Castrop vorgenommen, ähnliche Vorfälle zu vermeiden – falls er für das Turnier nominiert wird. Er zeigte sich zuversichtlich, Koreas WM-Ambitionen voranzubringen, und betonte seine Entschlossenheit, auf dem Platz diszipliniert zu bleiben.
Die Sperre zwingt Castrop, drei Bundesliga-Partien auszusetzen. Nun konzentriert er sich darauf, einen Platz im endgültigen WM-Aufgebot Koreas zu sichern. Sollte er am 16. Mai berufen werden, will er im Wettbewerb Intensität mit Kontrolle verbinden.






