18 June 2026, 00:13

Jogi Löws überraschendes Comeback wirft Fragen über die Stabilität der Nationalmannschaft auf

Wie in den alten, schlechten Tagen: Deutschlands 'Bundesiogi' spukt Merkel an

Jogi Löws überraschendes Comeback wirft Fragen über die Stabilität der Nationalmannschaft auf

Jogi Löw hat ein bemerkenswertes Comeback im Fußball gegeben und trotz eines starken Starts Bedenken hinsichtlich der Stabilität der Mannschaft geäußert. Seine Äußerungen folgen auf den größten Auftaktsieg Deutschlands bei einer Weltmeisterschaft seit 2002. Unterdessen wurde Mesut Özil von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue empfangen – ein Treffen, das im Schatten seiner umstrittenen Nähe zum türkischen Präsidenten Erdoğan steht.

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Löws Fußballkarriere war von Höhen und Tiefen geprägt. Nach dem Weltmeistertitel 2014 schien sein Weg zu noch größeren Aufgaben vorbestimmt. Doch 2018 erlebte die Mannschaft ein historisches Debakel und schied als Gruppenletzter aus. Nach einem weiteren enttäuschenden Abschneiden bei der EM 2020, als Deutschland im Achtelfinale ausschied, trat er schließlich zurück.

Abseits des Platzes übernahm Löw inoffiziell eine politische Rolle und unterstützte die Politik Angela Merkels. 2017 ehrte ihn die Partei Bündnis 90/Die Grünen mit einem Sitz in der Bundesversammlung. Zudem lobte er Steinmeier und erklärte, dieser würde ein exzellenter Bundespräsident sein.

Kritiker werfen Löw jedoch vor, die Nationalmannschaft unter seiner Führung zu einem Symbol einer weltweit belächelten Ideologie gemacht zu haben. Mit seiner Rückkehr in den Fußball rücken seine jüngsten Aussagen, die die Konstanz des Teams infrage stellen, erneut in den Fokus.

Der aktuelle WM-Auftaktsieg Deutschlands deutet zwar auf einen vielversprechenden Start hin, doch Löws Warnungen unterstreichen die anhaltende Instabilität. Seine politischen Verstrickungen und vergangenen Kontroversen bleiben Teil seines Erbes. Nun steht die Mannschaft vor der Herausforderung, den Schwung unter neuerlicher Beobachtung zu halten.

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