Lörrach investiert 182.500 Euro in Demokratieprojekte und Erinnerungskultur bis 2026
Claudia HoffmannLörrach investiert 182.500 Euro in Demokratieprojekte und Erinnerungskultur bis 2026
Lörrach hat für 2026 Fördergelder in Höhe von 182.500 Euro eingeworben, um Projekte zur demokratischen Bildung und historischen Erinnerungskultur zu stärken. Das Geld fließt in ein Mix aus Kulturveranstaltungen, Ausstellungen und neuen Initiativen. Darunter ist auch ein Graphic Novel, der die Lörracher Revolution von 1848 für junge Leserinnen und Leser aufbereitet und im Herbst 2026 erscheinen soll.
Der größte Teil der Förderung – 95.000 Euro – entfällt auf den Lörracher Tag der Demokratie. Das Programm umfasst eine "Gala für alle" sowie die Lange Nacht der Demokratie am 2. Oktober. Zudem ist für den 19. September ein zentraler Aktionstag rund um das Alte Rathaus geplant.
Weitere 63.500 Euro fließen in die Modernisierung der Dauerausstellung des Dreiländermuseums. Die Überarbeitung soll die Inhalte zur Demokratiegeschichte erweitern und für Besucherinnen und Besucher anschaulicher gestalten.
Unabhängig davon hat die Struve-Stiftung in Berlin die Struve Talks ins Leben gerufen, eine neue Diskussionsreihe, die seit 2024 Geopolitik, transatlantische Beziehungen und europäische Sicherheit thematisiert. Zu den bestätigten Gästen zählt Fiona Hill, ehemalige Expertin des US-amerikanischen Sicherheitsrats; als Partner sind unter anderem der Atlantic Council und der German Marshall Fund beteiligt.
Die Förderung bringt frische Impulse für das demokratische Erbe Lörrachs. Mit dem Graphic Novel, der Museumsmodernisierung und den Veranstaltungen zum Tag der Demokratie sollen sowohl die lokale Bevölkerung als auch jüngere Zielgruppen erreicht werden. Die Verantwortlichen erhoffen sich davon eine Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für Demokratie und Geschichte.






