26 March 2026, 16:16

Luxusgüter für 24.000 Euro: Reisender aus Stuttgart bei Zollkontrolle erwischt

Goldes Abzeichen mit der Aufschrift "U.S. Customs and Border Protection Officer" auf einem weißen Hintergrund.

Luxusgüter für 24.000 Euro: Reisender aus Stuttgart bei Zollkontrolle erwischt

Ein 43-jähriger Reisender aus dem Raum Stuttgart ist mit nicht deklarierten Luxusgütern im Wert von über 24.000 Euro erwischt worden. Beamte des Hauptzollamts Singen beschlagnahmten die Waren, darunter Kleidung und eine Armbanduhr. Dem Mann droht nun ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung.

Der Vorfall ereignete sich, als der Reisende aus der Schweiz nach Deutschland einreiste. Nach EU-Regeln dürfen Personen ab 17 Jahren Waren aus Nicht-EU-Ländern im Wert von bis zu 300 Euro zollfrei einführen. Die beschlagnahmten Güter überschritten diese Freigrenze jedoch um das Mehr als Achtzigfache.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Mann räumte ein, die Waren bei sich zu tragen, behauptete jedoch, am vorherigen Grenzübergang keine Zollbeamten gesehen zu haben. Die Behörden verlangten von ihm die Zahlung von etwa 4.600 Euro an Einfuhrabgaben, basierend auf den üblichen Sätzen für Luxusgüter wie Kleidung (rund 12 Prozent).

Der Fall wurde inzwischen an die Bußgeld- und Strafsachenstelle des Hauptzollamts Karlsruhe weitergeleitet. Die Ermittler prüfen nun, ob weitere Sanktionen verhängt werden.

Die unterbliebene Deklaration der Waren führte zu deren Einziehung sowie zu einer finanziellen Strafe. Zollbeamte betonten die Bedeutung der Einhaltung der zollfreien Höchstgrenzen beim Einreise in die EU. Die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung laufen noch.

Quelle