Machtwechsel in Neustadt bei Coburg: 31 Jahre Ära Rebhan enden mit klarer Stichwahl-Niederlage
Nina BauerMachtwechsel in Neustadt bei Coburg: 31 Jahre Ära Rebhan enden mit klarer Stichwahl-Niederlage
Knapper Bürgermeister-Wahlkampf in Neustadt bei Coburg endet mit deutlichem Machtwechsel
Die Stichwahl am 22. März besiegelte das Ende einer Ära: Der langjährige Amtsinhaber Frank Rebhan (SPD) trat gegen den Herausforderer Dominik Heike (CSU) an. Nach 31 Jahren im Amt geht Rebhan nun als Deutschlands dienstältester Bürgermeister einer größeren Kreisstadt in den Ruhestand.
Schon im ersten Wahlgang am selben Tag hatten die beiden Kandidaten fast gleichauf gelegen. Rebhan erhielt 33,5 Prozent der Stimmen, Heike knapp dahinter 33,7 Prozent. Bei einer Wahlbeteiligung von 59,5 Prozent verfehlten beide die absolute Mehrheit – eine Stichwahl war unvermeidlich.
Im entscheidenden zweiten Durchgang setzte sich Heike dann deutlich mit 59,9 Prozent der Stimmen durch. Rebhan, der das Bürgermeisteramt seit 1995 innehatte, kam auf 40,1 Prozent, doch es reichte nicht zum Verbleib im Amt. Damit endet eine einzigartige Epoche: Kein anderer Bürgermeister einer größeren bayerischen Kreisstadt regierte länger als Rebhan.
Heike, der für die CSU antrat, übernimmt nun das Amt des Neustadt bei Coburger Bürgermeisters. Sein Sieg krönt einen Wahlkampf, der die Wähler letztlich von Rebhans jahrzehntelanger Führung überzeugte.
Die Wahlergebnisse bestätigen Dominik Heike als neuen Bürgermeister der Stadt. Sein Triumph beendet Rebhans über drei Jahrzehnte währende Amtszeit. Neustadt bei Coburg steht damit nach einer historischen Phase unter einer einzigen Führung vor einem politischen Neuanfang.






