Mainz startet digitale Bauanträge – weniger Bürokratie, mehr Tempo beim Wohnungsbau
Claudia HoffmannMainz startet digitale Bauanträge – weniger Bürokratie, mehr Tempo beim Wohnungsbau
Mainz führt Online-Bauanträge ein – ein Schritt in die digitale Zukunft
Im Rahmen ihrer Digitalisierungsoffensive hat die Stadt Mainz die Beantragung von Baugenehmigungen online möglich gemacht. Die Maßnahme folgt einer Aktualisierung der Landesbauvorschriften und soll die Verwaltungsarbeit effizienter gestalten. Behördenvertreter bezeichnen sie als entscheidenden Schritt hin zu schnellerem Wohnungsbau und weniger Bürokratie.
Die technischen Voraussetzungen für die elektronische Einreichung von Unterlagen sind bereits geschaffen. Während der Umstellungsphase können Antragsteller jedoch weiterhin sowohl digitale als auch papierbasierte Dokumente einreichen.
Bürgermeister Nino Haase bezeichnete die Neuerung als unverzichtbar, um Prozesse zukunftsfähig und effizienter zu machen. Ludwig Holle, Leiter des Mainzer Bauamts, ergänzte, dass die Digitalisierung von Genehmigungen einen zentralen Bereich der Kommunalverwaltung modernisiere.
Auch aus der Wirtschaft kommt Zustimmung: Karina Szwede, Hauptgeschäftsführerin der IHK für Rheinhessen, betonte, dass eine moderne Verwaltung die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärke. Die Industrie- und Handelskammer Rheinland-Pfalz hob besonders beschleunigte Verfahren und weniger bürokratischen Aufwand als zentrale Vorteile hervor.
Langfristig strebt Mainz eine vollständige Digitalisierung des gesamten Prozesses an – von der Antragstellung bis zum Bescheid. Ziel ist es, Verzögerungen zu minimieren und den Wohnungsbau durch moderne Abläufe zu fördern. Das neue System entspricht den geänderten Landesbauvorschriften und markiert den Übergang zu papierlosen Verfahren. Bürger und Bauherren können Anträge nun online einreichen, während die Stadt an einer vollständigen digitalen Abwicklung arbeitet. Die Umstellung soll Genehmigungen beschleunigen und die Effizienz in Bauprojekten steigern.






