19 April 2026, 12:16

Martin Günther startet als Linken-Abgeordneter mit Fokus auf Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit

Ein Plakat mit der Aufschrift "Humoristische Karte von Europa im Jahre 1870" zeigt eine Karte von Europa umgeben von Karikaturen und Text.

Martin Günther startet als Linken-Abgeordneter mit Fokus auf Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit

Martin Günther, ein 43-jähriger Volkswirt und Mitglied der Partei Die Linke, hat sein Mandat als Abgeordneter im Europäischen Parlament angetreten. Er folgt Carola Rackete nach, die im September 2023 ihr Amt niederlegte. Günther konzentriert sich nun auf die Klimapolitik, die er als die drängendste gesellschaftliche Herausforderung dieses Jahrhunderts bezeichnet.

Schnell hat er sich in zentralen Positionen etabliert: Als vollwertiges Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit setzt er sich für ambitionierteren Klimaschutz ein. Zudem fungiert er als Berichterstatter im Schatten für den mehrjährigen Finanzrahmen der EU und lehnt Kürzungen bei Sozial-, Umwelt- und Kohäsionspolitik ab.

Seine Schwerpunkte gehen über das Klima hinaus. Den Kampf gegen die extreme Rechte sieht er als zentrale Aufgabe im Europaparlament. Günther wirbt zudem für eine geschlossene Linke und versteht die europäische Integration als ein linkes Projekt.

Doch der Weg ist steinig. Er räumt ein, dass die parlamentarische Arbeit auf EU-Ebene zermürbend ist – und Erfolg keineswegs garantiert. Eine akute Sorge gilt Brandenburgs Fördermitteln: Durch geplante Umverteilungen könnte die Region mindestens die Hälfte ihrer jährlichen EU-Hilfen verlieren.

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Günther bleibt entschlossen, die Wirtschaft so umzugestalten, dass soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz Hand in Hand gehen. Sein Ansatz verbindet volkswirtschaftliches Know-how mit politischem Willen.

Im Mittelpunkt seiner Arbeit in Brüssel stehen Klimaschutz, soziale Fairness und die Abwehr rechtsextremer Einflüsse. Seine Rolle in Schlüsselausschüssen und Finanzverhandlungen gibt ihm die Möglichkeit, gegen Kürzungen zu kämpfen. Die Ergebnisse seiner Bemühungen werden nicht nur Brandenburgs Zukunft prägen, sondern auch die EU-Politik in den Bereichen Klima und Kohäsion.

Quelle