06 May 2026, 06:23

Merz und Montenegro stärken deutsch-portugiesische Wirtschaft und Verteidigung

Eine bunte Europakarte mit verschiedenen Farben, die Länder und ihre Abkommen oder Organisationen darstellen, begleitet von erklärendem Text.

Merz und Montenegro stärken deutsch-portugiesische Wirtschaft und Verteidigung

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den portugiesischen Ministerpräsidenten Luís Montenegro in Berlin zu hochrangigen Gesprächen empfangen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen, insbesondere in den Bereichen Handel, digitale Transformation und Verteidigungskooperation. Beide Politiker erörterten zudem die Ausweitung von Handelsabkommen mit Drittstaaten.

Während des Treffens betonte Merz das Potenzial für eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Portugal. Er verwies auf die starke Nachfrage nach deutscher IT-Expertise in Portugal, wo die Technologieexporte 2025 um 150 Prozent gestiegen seien – maßgeblich getrieben von deutschen Unternehmen. Die Digitalisierungsminister beider Länder arbeiten nun an konkreten Projekten, um die digitale Wende voranzutreiben.

Merz hob auch Chancen in der Luftfahrtbranche hervor, insbesondere zwischen der Lufthansa und TAP Air Portugal. Im Bereich Verteidigung schlug er eine intensivere militärische Zusammenarbeit vor, darunter eine mögliche Beschaffung des deutschen Schützenpanzers Boxer durch Portugal. Ein solcher Schritt würde die Streitkräfte beider Länder noch enger vernetzen.

Ein weiteres zentrales Thema war die Ausweitung des Handels. Beide Regierungschefs einigten sich auf die Notwendigkeit neuer Handelsabkommen, um den Warenverkehr über Europa hinaus zu stärken.

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Die Gespräche in Berlin ebneten den Weg für engere wirtschaftliche und sicherheitspolitische Bindungen zwischen Deutschland und Portugal. In den kommenden Monaten sind neue Vorhaben in den Bereichen Digitalisierung, Luftfahrt und Rüstungstechnik zu erwarten. Zudem wurden die Pläne bekräftigt, Handelsnetzwerke durch zusätzliche internationale Abkommen auszubauen.

Quelle