Michael-Jackson-Biopic 2026: Familie zerrissen über umstrittenes Filmprojekt
Paul WagnerAnwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Michael-Jackson-Biopic 2026: Familie zerrissen über umstrittenes Filmprojekt
2026 kommt Michael-Jackson-Biopic in deutsche Kinos – Familie uneins über Projekt
Ein neues Biopic über Michael Jackson soll 2026 in den deutschen Kinos anlaufen. Unter dem Titel Michael sorgt der Film bereits jetzt für Kontroversen: Die Tochter des verstorbenen Sängers, Paris Jackson, äußert scharfe Kritik, während der Nachlass, der sein Erbe verwaltet, ihre Bedenken als unbegründet zurückweist.
Die Produktionsfirma gab bereits zentrale Besetzungentscheidungen bekannt: Jaafar Jackson übernimmt die Hauptrolle, Colman Domingo spielt Michael Jacksons Vater Joe Jackson.
Paris Jackson, die einzige Tochter Michael Jacksons, hat den kommenden Film öffentlich kritisiert. Sie stellt die künstlerische Ausrichtung infrage – insbesondere die Besetzung von Miles Teller als John Branca, einem langjährigen Anwalt des Nachlasses. Ihre Vorbehalte gehen jedoch über die Rollenvergabe hinaus: Jackson wirft den Verwaltern des Erbes finanzielle Unregelmäßigkeiten und mangelnde Transparenz vor.
Die juristischen Vertreter des Nachlasses wiesen ihre Anschuldigungen umgehend zurück. Ein Anwalt bezeichnete Paris Jacksons Vorwürfe als "unsinnig" und bekräftigte die Unterstützung für das Filmprojekt. Der Streit verschärft einen bereits laufenden Rechtsstreit zwischen Jackson und den Testamentsvollstreckern.
Trotz der Auseinandersetzungen laufen die Dreharbeiten weiter. Jaafar Jackson, ein Neffe Michael Jacksons, schlüpft in die Rolle des Popikone, während Colman Domingo als Joe Jackson, Michaels Vater, zu sehen sein wird. Nia Long komplettiert das Ensemble als Katherine Jackson, die Mutter des Sängers. Die Premiere in deutschen Kinos ist für den 23. April 2026 geplant.
Das Biopic Michael entsteht somit inmitten familiärer Zwistigkeiten und juristischer Konflikte. Paris Jacksons Kritik hat die Produktion nicht gestoppt, und der Nachlass steht weiterhin geschlossen hinter dem Projekt. In weniger als zwei Jahren wird das Publikum den Film auf der Leinwand erleben können.






