Mysteriöser Geruch im ICE löst Großeinsatz und Zug-Evakuierung aus
Claudia HoffmannMysteriöser Geruch im ICE löst Großeinsatz und Zug-Evakuierung aus
Schnellzug der ICE-Reihe nach Köln in Trechtingshausen geräumt – mysteriöser Geruch löst Großeinsatz aus
Ein mit hoher Geschwindigkeit fahrender ICE in Richtung Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Da die Quelle des Gestanks nicht sofort ausgemacht werden konnte, alarmierten Mitarbeiter Rettungskräfte, woraufhin der Zug zu einem ungeplanten Halt gezwungen wurde.
Der Vorfall begann, als Reisende und Personal in einem der Wagen einen ungewöhnlichen Geruch wahrnahmen. Da sich die Ursache nicht klären ließ, wurden Feuerwehr und Polizei hinzugezogen, die umgehend am Einsatzort eintrafen.
Als Vorsichtsmaßnahme wurden alle 177 Fahrgäste aufgefordert, den Zug zu verlassen. Während der Räumung kollabierte ein Zugbegleiter, eine weitere Person erlitt einen Panikanfall. Die Strecke in Richtung Köln blieb für fast vier Stunden gesperrt, während die Ermittlungen liefen.
Später wurde an Bord eine nicht identifizierte Flüssigkeit entdeckt, doch technische Untersuchungen am Zug ergaben keine Mängel. Die Passagiere wurden mit Ersatzbussen zu ihren Zielen gebracht, während die Behörden die Beschaffenheit der Substanz klärten.
Der betroffene Wagen wurde belüftet, bevor der Zug seinen Betrieb wieder aufnehmen konnte. Die Unterbrechung dauerte mehrere Stunden an und zwang die Reisenden, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Die Herkunft der Flüssigkeit wird weiterhin untersucht. Ob die Substanz eine Gefahr für die Fahrgäste darstellte, steht bisher nicht fest.






