Neuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Ausbau des Industrieparks Friedrichshof
Claudia HoffmannNeuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Ausbau des Industrieparks Friedrichshof
Neuwied sichert 25,9 Millionen Euro für Ausbau des Industrieparks Friedrichshof
Die Stadt Neuwied hat Investitionskredite in Höhe von 25,9 Millionen Euro für die Erweiterung des Gewerbegebiets Friedrichshof gesichert. Der Schritt folgt monatelanger Planung und Verhandlungen zur Beschaffung von Flächen für das Vorhaben. Die Stadtführung sieht darin einen entscheidenden Schritt, um lokale Arbeitsplätze und Steuereinnahmen zu stärken.
Im Mittelpunkt der Erweiterung steht die Umwandlung des Friedrichshofs in ein modernes Wirtschaftszentrum. Eine Machbarkeitsstudie bestätigte sein Potenzial für hochleistungsfähige Branchen, insbesondere in den Bereichen Technologie, Maschinenbau und Pharmazie. Die Stadt will neue Unternehmen anziehen, die Gewerbesteuereinnahmen erhöhen und Arbeitsplätze schaffen.
Neuwied hat seinen Haushalt bereits vier Jahre in Folge ausgeglichen. Die Kredite sollen den Grunderwerb und die Erschließung des Geländes finanzieren. Die Verantwortlichen betonen, dass die Ausgaben streng kontrolliert werden – Vorkaufsrechte und eine strukturierte Vermarktungsstrategie steuern das Wachstum.
Bürgermeister Jan Einig und sein Stellvertreter Ralf Seemann bezeichneten die Zustimmung des Landes als starkes Vertrauensvotum. Der Ansatz der Stadt basiert auf unabhängigen Fachgutachten und sorgfältiger Planung. Seit Monaten laufen Verhandlungen mit Grundstückseigentümern, um einen reibungslosen Fortschritt zu gewährleisten.
Die Erweiterung soll Neuwieds Wirtschaft durch die Ansiedlung spezialisierter Betriebe stärken. Mit den bereitgestellten 25,9 Millionen Euro kann die Stadt den Friedrichshof ausbauen, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden. Der Erfolg des Projekts hängt von einer fortgesetzten strategischen Planung und zielgerichteten Investitionen ab.






