Oranienburg schaltet Netzwerk nach Cyberangriff ab – Bürgeramt geschlossen
Paul WagnerOranienburg schaltet Netzwerk nach Cyberangriff ab – Bürgeramt geschlossen
Oranienburg ergreift schnelle Maßnahmen nach Cyberangriff
Oranienburg hat umgehend gehandelt, um seine Systeme nach einem Cyberangriff zu schützen. Die Stadt schaltete ihr Verwaltungsnetzwerk vorsorglich ab, obwohl die eigenen Systeme nicht kompromittiert wurden. Der Schritt erfolgte nach einer Warnung des CERT Brandenburg vor einer weit verbreiteten Sicherheitslücke.
Die Abschaltung begann am Donnerstag um 18 Uhr. Die Verantwortlichen entschieden sich für die Trennung vom Netz, nachdem bekannt wurde, dass 75.000 Firewalls desselben Typs, wie sie auch in Oranienburg genutzt werden, gefährdet sind. Am Donnerstagabend war die Website der Stadt zwar noch erreichbar, wies jedoch auf Einschränkungen im Service hin.
Die Sperrung dauert mindestens bis Freitag an. In der Folge hat das Bürgeramt seine Sprechstunden am Freitag abgesagt. Während dieser Zeit können Anwohner die Verwaltung und kommunalen Einrichtungen nur telefonisch kontaktieren.
Mit der schnellen Reaktion will die Stadt mögliche Schäden durch die Cyberbedrohung verhindern. Die Dienstleistungen bleiben eingeschränkt, bis die Behörden Entwarnung geben und das Netzwerk wieder sicher hochgefahren werden kann. Bürger werden aufgefordert, dringende Angelegenheiten über die Telefonhotlines zu klären.






