Osnabrücks Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und internationalem Pionier
Lea HerrmannOsnabrücks Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und internationalem Pionier
Zum ersten Mal wird das Osnabrücker Karnevalskomitee ein Prinzenpaar präsentieren, das aus zwei Prinzen besteht. In diesem Jahr gehört dazu Prinz Yut I., ein thailändischer Staatsbürger, der als erster Prinz mit ausländischem Pass in die Geschichte des Karnevals eingeht. Ihre Wahl markiert einen historischen Moment für die Tradition des Festes.
Das Komitee stellte das Prinzenpaar unter dem Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" vor. Die Entscheidung steht für die Feier von Vielfalt und Individualität innerhalb der langjährigen Karnevalstraditionen.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Wahl und bezeichnete das Duo als Symbol für Freude und Freiheit. Sie betonte, dass ihre Präsenz alle ermutige, ohne Scheu zu sich selbst zu stehen.
Prinz Yut I. verleiht dem Ganzen eine zusätzliche Bedeutungsebene: Als erster in Thailand geborener Prinz mit ausländischem Pass bringt er eine internationale Perspektive in die Rolle ein. Noch nie zuvor hat das Komitee zwei Prinzen gemeinsam an der Spitze der Feierlichkeiten gesehen – das macht die diesjährige Auswahl besonders bemerkenswert.
Das Prinzenpaar wird die diesjährigen Karnevalsfeiern unter dem Zeichen von Inklusion und Selbstausdruck anführen. Ihre Berufung bricht neues Terrain auf und verbindet Tradition mit einer Botschaft der Offenheit. Die Wahl des Komitees zeigt, wie sich der Karneval weiterentwickelt, ohne dabei seine Wurzeln zu vergessen.






