Ostdeutsches Wirtschaftsforum sucht Lösungen für Investitionslücken und Fachkräftemangel
Nina BauerOstdeutsches Wirtschaftsforum sucht Lösungen für Investitionslücken und Fachkräftemangel
Ostdeutsches Wirtschaftsforum (OWF) bringt Spitzenpolitiker und Wirtschaftsführer zusammen
Vom 31. Mai bis 2. Juni treffen sich im brandenburgischen Bad Saarow führende Politiker und Wirtschaftseliten zum Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF). Die Veranstaltung findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem ein neuer Bericht auf wachsende wirtschaftliche Herausforderungen in Ostdeutschland hinweist – darunter Investitionsdefizite und ein schrumpfender Arbeitsmarkt. Die Organisatoren wollen sich den drängenden Problemen der Region und des gesamten Landes widmen.
Im Mittelpunkt der Agenda steht die Standortattraktivität Deutschlands, ein Jahr nach Amtsantritt der aktuellen Bundesregierung. Diskutiert werden auch die Auswirkungen geopolitischer Krisen sowie die Reformpläne der Regierung. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird am Dienstag eine Rede halten, während Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser, die Veranstaltung eröffnen.
Eigentlich hatte auch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ihre Teilnahme zugesagt, sagte jedoch kurzfristig ab. Das Forum folgt auf die Veröffentlichung des Wettbewerbsfähigkeitsberichts Ostdeutschland, der vor Risiken wie einer alternden Bevölkerung, Fachkräftemangel und schwacher Investitionstätigkeit warnt. Der Bericht fordert dringendes Handeln, um ein weiteres wirtschaftliches Abhängen der Region zu verhindern.
Die Teilnehmer werden Lösungsansätze erörtern, um die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands zu stärken. Erwartet werden Debatten über Maßnahmen gegen den Arbeitskräftemangel, zur Anwerbung von Investitionen und zur Förderung nachhaltigen Wachstums. Die Ergebnisse könnten sowohl regionale als auch bundesweite Strategien der Politik prägen.






