06 May 2026, 05:25

PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodell und modularer Bauweise

Ein detailliertes architektonisches Zeichnung eines Hauses mit zahlreichen Fenstern und einem Dach, identifiziert als das erste Haus in Deutschland, begleitet von strukturellen Plänen und Text auf Papier.

PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodell und modularer Bauweise

PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, plant den Einstieg in den deutschen Reihenhausmarkt. Der Schritt markiert eine bedeutende Wende im Immobiliensektor des Landes, in dem institutionelle Anleger bisher kaum in den Bereich der Einfamilienhäuser vorgedrungen sind. Das Unternehmen beabsichtigt, Wohnimmobilien in den Speckgürteln großer deutscher Städte zu entwickeln und zu vermieten.

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Die Strategie von PGIM konzentriert sich auf langfristige Vermietung statt auf den Verkauf der Häuser. Die Mieten sollen zwischen 17 und 18 Euro pro Quadratmeter liegen, was monatliche Kosten von etwa 1.700 bis 1.800 Euro pro Objekt bedeutet. Die Bauweise setzt auf modulare Methoden, wobei die Kosten auf 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter geschätzt werden.

Der Vorstoß erfolgt zu einer Zeit, in der der deutsche Immobilientransaktionsmarkt weiterhin schwächelt. Traditionell sicherten sich Bauträger über Vorverkäufe die Finanzierung. Nun springen große Investoren wie PGIM ein, um einen Teil dieser Verkäufe abzusichern und so die finanzielle Belastung der Bauherren zu verringern.

Der Einstieg in das Segment der Einfamilienhäuser stellt einen Wendepunkt dar. Bisher hatten institutionelle Anleger diesen Markt weitgehend gemieden, sodass er vor allem von Privatkäufern und kleineren Projektentwicklern geprägt war. PGIMs Fokus auf Reihenhäuser in Pendlerregionen spiegelt die wachsende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in der Nähe städtischer Zentren wider.

Die Pläne von PGIM könnten den deutschen Wohnungsmarkt neu gestalten, indem sie mehr institutionelle Investitionen in den Bereich der Einfamilienhaus-Vermietung bringen. Durch den Einsatz modularer Bauweisen und langfristiger Mietverträge könnte das Unternehmen ein stabiles Angebot in stark nachgefragten Gebieten schaffen. Sollte das Modell erfolgreich sein, könnte es weitere Großinvestoren dazu bewegen, diesem Beispiel zu folgen.

Quelle