14 June 2026, 08:13

Potsdams Toleranzfest feiert Vielfalt mit Musik, Sport und Kultur

Toleranzfest in Potsdam - Minister fördert Offenheit

Potsdams Toleranzfest feiert Vielfalt mit Musik, Sport und Kultur

Potsdam feiert sein Toleranzfest – ein buntes Event mit Sport, Spielen, Musik und Kultur

Kürzlich beging Potsdam sein Toleranzfest, eine lebendige Veranstaltung mit Sport, Spielen, Musik und kulturellen Aktivitäten. Das Festival, das in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfand, wurde vom Neuen Potsdamer Toleranzedikt e. V., SV Babelsberg 03, dem Oberlinhaus und Christoph Miethke organisiert.

Die Wurzeln des Festivals reichen bis ins Jahr 1685 zurück, als Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, auch bekannt als der Große Kurfürst, das Potsdamer Edikt erließ. Damit lud er französische Hugenotten ein, sich in Brandenburg niederzulassen – ein Schritt, der den Wiederaufbau der Region nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges vorantreiben sollte.

2008 wurde das Neue Potsdamer Toleranzedikt als moderne Erklärung für Offenheit und Toleranz verabschiedet. Bei der diesjährigen Ausgabe des Festivals betonte Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle die wachsenden Bedrohungen für eine offene Gesellschaft, darunter Ausgrenzung, extremistische Haltungen und rassistische Angriffe. Sie rief die Besucherinnen und Besucher auf, sich entschlossen gegen Extremismus zu stellen.

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Auch Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel nutzte Instagram, um zur Teilnahme am Toleranz bewegt Potsdam-Festival zu motivieren. Sie würdigte alle, die sich für Toleranz, Demokratie und eine Stadt einsetzen, die alle Menschen willkommen heißt.

Das Festival unterstrich Potsdams langjähriges Bekenntnis zu Vielfalt und Zusammenhalt. Veranstalter und Redner betonten die Notwendigkeit, Extremismus entgegenzutreten und demokratische Werte zu verteidigen. Die Veranstaltung brachte unterschiedliche Gruppen zusammen, um Einheit und gegenseitigen Respekt zu feiern.

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