Radevormwald befragt 3.000 Senioren zu Barrierefreiheit und digitalen Herausforderungen
Nina BauerRadevormwald befragt 3.000 Senioren zu Barrierefreiheit und digitalen Herausforderungen
In Radevormwald läuft derzeit eine groß angelegte Umfrage, bei der rund 3.000 ältere Einwohnerinnen und Einwohner zu ihren Anliegen befragt werden. Organisiert vom Seniorenbeirat der Stadt werden die Ergebnisse später der Bergischen Runde vorgestellt – einem regionalen Forum, das sich mit der Seniorenpolitik befasst. Ziel der Initiative ist es, zentrale Herausforderungen älterer Menschen in mehreren Kommunen zu identifizieren und anzugehen.
Im Mittelpunkt der Befragung stehen drängende Themen wie Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie die Nutzung digitaler und traditioneller Zahlungsmethoden. Die Teilnehmer betonten zudem die Bedeutung von Seniorenbeiräten als Bindeglied zwischen Kommunalverwaltungen und älteren Bürgern. Diese Gremien fungieren als direkte Schnittstelle, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der älteren Generation Gehör finden und berücksichtigt werden.
Bei einem jüngsten Treffen der Bergischen Runde berichteten Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen über die aktuelle Lage in ihren Städten. Viele schilderten ähnliche Herausforderungen – insbesondere bei der Förderung eines selbstbestimmten Lebens im Alter und der Stärkung lokaler Netzwerke. Die Bergische Runde dient dabei als zentrale Plattform für den Austausch von Ideen und die abgestimmte Zusammenarbeit in der Region.
Ein nächster Höhepunkt steht bereits fest: Der Bergische Seniorentag findet im April 2028 in Wuppertal statt und widmet sich dem Schwerpunktthema "Prävention". Das nächste Treffen der Runde ist für den 21. Mai 2026 angesetzt, wo die Diskussionen zur Verbesserung der Lebensbedingungen älterer Menschen fortgeführt werden.
Die Umfrageergebnisse sollen künftige politische Maßnahmen für Senioren in der Region prägen. Nach der Auswertung werden die Erkenntnisse der Bergischen Runde präsentiert und fließen in Entscheidungen zu Barrierefreiheit, Unterstützungsangeboten und selbstständigem Wohnen ein. Die laufende Zusammenarbeit der Kommunen zielt darauf ab, die Lebensqualität älterer Menschen in der gesamten Region nachhaltig zu verbessern.






