18 April 2026, 08:14

Renk sichert Milliardenauftrag für Puma-Panzer der Bundeswehr – doch die Aktie fällt

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Renk sichert Milliardenauftrag für Puma-Panzer der Bundeswehr – doch die Aktie fällt

Renk, ein auf Antriebstechnik spezialisiertes Unternehmen aus Augsburg, hat einen Großauftrag für die Lieferung von Getrieben für die Puma-Schützenpanzer der Bundeswehr erhalten. Der Vertrag umfasst 213 Einheiten, deren Auslieferung zwischen Mitte 2027 und Ende 2030 erfolgen soll. Trotz der positiven Nachricht gab der Aktienkurs des Unternehmens am Freitag nach – ein Zeichen für die Zurückhaltung der Märkte angesichts der finanziellen Details der Vereinbarung.

Der Auftrag beinhaltet 188 HSWL-256-Getriebe, deren Auslieferung bereits Anfang 2026 beginnen soll. Weitere 25 Einheiten folgen später, sodass sich die Gesamtzahl auf 213 beläuft. Zudem wird die Renk-Tochter Horstman Group passende hydropneumatische Federungssysteme liefern, die auf die Getriebe abgestimmt sind.

Laut Renk belief sich der Auftragsbestand Ende 2025 auf den Rekordwert von 6,68 Milliarden Euro. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) wird voraussichtlich zwischen 255 und 285 Millionen Euro liegen – unterstützt durch rund 200 Millionen Euro an Auftragsverschiebungen aus dem Jahr 2025.

Die Anleger reagierten jedoch verhalten: Die Renk-Aktie verlor am Freitag 3,12 Prozent und schloss bei 47,12 Euro. Dieser Rückgang setzt einen 30-tägigen Abwärtstrend fort, der möglicherweise auf die begrenzte Transparenz über das finanzielle Volumen des Deals zurückzuführen ist.

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Mit dem neuen Auftrag festigt Renk seine Position als wichtiger Zulieferer für militärische Fahrzeuge. Die Lieferungen erstrecken sich von 2026 bis 2030, und trotz der jüngsten Kursschwankungen bleibt die finanzielle Perspektive des Unternehmens solide. Der Deal erweitert den ohnehin bereits beträchtlichen Auftragsbestand und stärkt damit die langfristige Produktionsplanung von Renk.

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