Rheinfrühlingsfest 2026: Mainz bringt das traditionelle Feuerwerk zurück
Claudia HoffmannRheinfrühlingsfest 2026: Mainz bringt das traditionelle Feuerwerk zurück
Das Mainzer Rheinfrühlingsfest 2026 bringt Feuerwerk zurück – nach dem Umstieg auf Drohnen im vergangenen Jahr
Nach der Umstellung auf Drohnenshows im letzten Jahr kehrt das Rheinfrühlingsfest in Mainz 2026 zum traditionellen Feuerwerk zurück. Die Veranstalter reagieren damit auf die große Nachfrage des Publikums nach dem bewährten Spektakel. Geplant sind nun zwei Feuerwerke – eines zur Eröffnung und ein weiteres am Abschlusswochenende.
Beim Johannisfest im vergangenen Jahr war das übliche Feuerwerksfinale erstmals durch eine Lichtshow mit Drohnen ersetzt worden. Den Anstoß für die Änderung gab Marianne Grosse, damals Leiterin des Kulturdezernats, die auf veränderte öffentliche Einstellungen und ökologische Bedenken verwies. Auch Bürgermeister Nino Haase unterstützte die Drohnenshows und hob deren nachhaltige visuelle Wirkung sowie die geringere Umweltbelastung hervor.
Die Drohnenshow kostete mit über 30.000 Euro mehr als das Doppelte eines klassischen Feuerwerks. Trotz der höheren Ausgaben stellte der Schaustellerverband, der seine Shows selbst finanziert, fest, dass Feuerwerke nach wie vor mehr Besucher anziehen. Marco Sottile, Vorsitzender des Verbands, räumte ein, dass neue Ideen ausprobiert werden müssten, erkannte aber an, dass die Zuschauer dem Feuerwerk weiterhin stark verbunden sind.
2026 startet das Rheinfrühlingsfest mit Feuerwerk am Mainzer Rheinufer Ein zweites Feuerwerk ist für Samstag, den 11. April, zum Festivalabschluss geplant. Die Entscheidung unterstreicht die Unabhängigkeit des Verbands bei der Organisation und Finanzierung seiner Veranstaltungen – auch wenn die Debatte über Feuerwerk weitergeht.
Die Rückkehr zum Feuerwerk ist eine direkte Reaktion auf die Wünsche des Publikums. Zwar waren Drohnenshows aus ökologischen und kostentechnischen Gründen eingeführt worden, doch der Schaustellerverband setzt nun wieder auf die traditionelle Form. Die beiden geplanten Feuerwerke finden wie angekündigt statt; weitere Änderungen wurden nicht bekannt gegeben.






