Sachsen-Anhalt setzt Klimaschutz-Prioritäten für Infrastrukturinvestitionen bis 2026
Nina BauerSachsen-Anhalt setzt Klimaschutz-Prioritäten für Infrastrukturinvestitionen bis 2026
Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt legt Schwerpunkte für Infrastrukturinvestitionen fest
In einem neuen Positionspapier hat der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt zentrale Prioritäten für Infrastrukturinvestitionen definiert. Das an Minister Prof. Dr. Armin Willingmann übergebene Dokument konzentriert sich auf den Aufbau widerstandsfähiger, leistungsstarker Systeme, die sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Ziele unterstützen. Die Empfehlungen des Gremiums erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem dessen Mandat bis zum 1. Juli 2026 verlängert wurde.
In der Stellungnahme zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) betont der Beirat die Notwendigkeit strategischer Investitionen. Als zentrale Handlungsfelder nennt er moderne Energie- und Wärmenetze, eine Wasserstoffwirtschaft, emissionsarmen öffentlichen Verkehr sowie nachhaltiges Bauen. Diese Bereiche gelten als entscheidend, um Lieferketten abzusichern, Emissionen zu senken und das regionale Wachstum zu fördern.
Die Vorschläge knüpfen an bestehende Landesstrategien an, darunter der Zukunfts- und Klimaschutzkongress sowie der Klimaschutz-Fachplan. Durch die Verknüpfung von Infrastrukturmodernisierung mit Innovation und Energiesouveränität soll der Wandel hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft beschleunigt werden. Gleichzeitig, so das Gremium, müssten die Mittel auch lokale Arbeitsplätze schaffen und die langfristige wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit stärken.
Über die Empfehlungen hinaus sichert der Beirat kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung zu. Seine Expert:innen werden dazu beitragen, dass die Investitionen aus dem Sondervermögen messbare Wirkungen entfalten und Sachsen-Anhalts Übergang in eine nachhaltige Zukunft unterstützen.
Das Positionspapier skizziert einen klaren Fahrplan für die Verwendung der Infrastrukturmittel. Bei Umsetzung würden die Gelder in Energie-, Verkehrs- und Bauprojekte fließen, die Emissionen reduzieren und gleichzeitig die regionale Wirtschaft stärken. Die verlängerte Amtszeit des Beirats garantiert dabei eine fortlaufende Beratung während der Umsetzung der Pläne.






