28 June 2026, 22:17

Salzgitter kämpft gegen VW-Pläne: Oberbürgermeister warnt vor Werksschließungen

"Keine Zukunftsplanung, aber der Beginn vom Ende unserer Zukunft!"

Salzgitter kämpft gegen VW-Pläne: Oberbürgermeister warnt vor Werksschließungen

Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel hat scharfe Kritik an jüngsten Medienberichten über die Pläne von Volkswagen-Chef Oliver Blume geübt. Er bezeichnete die Idee von Werksschließungen und massiven Stellenabbau als einen falschen Ansatz für die Zukunft des Konzerns.

Im Dezember 2024 hatten sich die Volkswagen-Führung, die Betriebsräte und die IG Metall auf eine gemeinsame Strategie verständigt. Diese umfasste den Erhalt aller VW-Standorte, die Verlängerung von Beschäftigungsgarantien sowie sozialverträgliche Personalanpassungen über einen längeren Zeitraum.

Klingebiel nannte es „zief besorgniserregend“, dass Blume diese Vereinbarung nun – kaum eineinhalb Jahre später – infrage stelle. Er betonte, das Werk in Salzgitter sei „nicht verhandelbar“ und müsse Teil der Volkswagen Gruppe bleiben. Der Oberbürgermeister zeigte sich zudem solidarisch mit den Beschäftigten aller VW-Standorte und begrüßte die Unterstützung durch den Ministerpräsidenten.

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Das im Dezember 2024 geschlossene Abkommen zielte darauf ab, Arbeitsplätze zu sichern und alle Produktionsstandorte zu erhalten. Klingebiels Reaktion unterstreicht die Spannungen über die künftige Ausrichtung von Volkswagen. Wie der Konzern weiter verfahren wird, bleibt ungewiss – die bestehende Vereinbarung gilt jedoch weiterhin.

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