04 May 2026, 20:31

SAP übernimmt Dremio: Wie die Open-Data-Plattform die Business Data Cloud revolutioniert

Farbenfrohes Design mit dem Text "AI, Apps, IoT" auf einem weißen Hintergrund.

SAP übernimmt Dremio: Wie die Open-Data-Plattform die Business Data Cloud revolutioniert

SAP übernimmt Dremio: Open-Data-Plattform soll Business Data Cloud stärken

SAP hat Pläne bekannt gegeben, den führenden Anbieter von Open-Data-Plattformen, Dremio, zu übernehmen. Mit dem Deal will der Softwarekonzern seine Business Data Cloud ausbauen und eine nahtlosere Integration von SAP- und Nicht-SAP-Daten ermöglichen. Die Übernahme muss jedoch noch die erforderlichen regulatorischen Genehmigungen durchlaufen, bevor sie abgeschlossen werden kann.

Dremio hat sich auf hochperformante Datenplattformen spezialisiert, die auf offenen Standards wie Apache Iceberg basieren. Die Technologie des Unternehmens ermöglicht Echtzeit-Analysen und KI-gestützte Arbeitslasten über verschiedene Systeme hinweg – ohne Barrieren. Zudem ist Dremio ein wichtiger Beitragender zu Open-Source-Projekten wie Apache Arrow und Apache Polaris.

Nach der Übernahme plant SAP, seine Business Data Cloud in ein unternehmensweites Apache-Iceberg-natives Lakehouse umzuwandeln. Dieser Schritt soll es ermöglichen, SAP- und Fremddaten in einer einzigen, offenen Architektur zu vereinen. Die Plattform von Dremio steigert bereits heute die Kosteneffizienz, indem sie die Leistung automatisch an die Nachfrage anpasst.

Die Lösung von Dremio bietet sofortigen, kontrollierten Zugriff auf Unternehmensdaten und ergänzt diese um geschäftsrelevante Kontextinformationen für KI-Agenten. Das Unternehmen bezeichnet seine Plattform als das „Agentic Lakehouse“ – speziell konzipiert für KI-gesteuerte Abläufe. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2026 erwartet, vorbehaltlich der regulatorischen Freigabe.

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Mit der Übernahme wird SAP in der Lage sein, eine einheitlichere Datenumgebung für Echtzeit-Analysen anzubieten. Kunden profitieren dann von einem System, das SAP- und Drittanbieterdaten in einem gemeinsamen, offenen Rahmen zusammenführt. Der Schritt unterstreicht zudem SAPs Engagement für Open-Source-Technologien wie Apache Iceberg.

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