Trier holt Landespokal mit spätem 1:0 – doch der Jubel endet im Eklat
Trier sichert sich mit knappen 1:0 gegen TuS Koblenz den Landespokalsieg
Am Samstag setzte sich Trier im Finale des Landespokals mit einem knappen 1:0 gegen TuS Koblenz durch. Die entscheidende Partie fand im Trierer Moselstadion statt, wo fast 9.000 Fans das spannungsgeladene Spiel mitverfolgten.
Über weite Strecken der 90 Minuten blieb die Partie ausgeglichen, obwohl Trier die Spielkontrolle innehatte. Koblenz’ kompromisslose Abwehr stand sicher und vereitelte immer wieder die Bemühungen der Hausherren, den Durchbruch zu schaffen.
Erst in der 82. Minute fiel der Befreiungsschlag: Noah Herber traf zum entscheidenden 1:0. Die Jubelstürme währten jedoch nur kurz, denn kurz vor Schluss kam es zu einer handfesten Rangelei auf dem Platz. Dami Grgić sah in der Nachspielzeit die Rote Karte, und auch Koblenz-Trainer Michael Stahl wurde inmitten des Tumults des Feldes verwiesen.
Mit dem hart erkämpften Sieg qualifiziert sich Trier für den DFB-Pokal. Dort winkt nun ein potenziell lukratives Los gegen einen höherklassigen Gegner in der nationalen Pokalkonkurrenz.
Das 1:0 bescherte Trier die Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison – doch der Sieg hatte einen bitteren Beigeschmack, denn die späten Platzverweise trübten den Schlussakt. Koblenz hingegen scheidet nach einer disziplinierten, aber letztlich ergebnislosen Defensivleistung ohne Titel aus dem Turnier aus.






