Ulrike Mohrs verlässt Koblenz: Sieben Jahre als Oberbürgermeisterin mit Krisen und Erfolgen
Claudia HoffmannUlrike Mohrs verlässt Koblenz: Sieben Jahre als Oberbürgermeisterin mit Krisen und Erfolgen
Ulrike Mohrs wird am 1. Juli nach siebenhalb Jahren im Amt als Oberbürgermeisterin von Koblenz zurücktreten. Sie übernimmt eine neue Position als Leiterin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz/Saarland der Bundesagentur für Arbeit. Noch am selben Tag wird Dr. Dagmar Kranz (CDU) ihr Nachfolgerin im Rathaus.
Mohrs hatte zuvor angekündigt, aufgrund ihrer künftigen Tätigkeit nicht erneut für das Amt zu kandidieren. Während ihrer Amtszeit wurden wichtige Projekte realisiert, darunter die Eröffnung der Feuerwehrwachen 2 und 3, die Sanierung des Oberwerther Freibads sowie die Modernisierung der Sportanlage im Stadtteil Schmitzers Wiese. Zudem gründete sie das Lotsenhaus als internationale Willkommensstelle und unterstützte Geflüchtete während ihrer Amtszeit.
Ihre Führung prägte auch schwierige Krisenzeiten, etwa die COVID-19-Pandemie, Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Flutkatastrophe im Ahrtal. In ihrer Abschiedsrede betonte sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt, faktenbasierte Entscheidungen und einen respektvollen Dialog als zentrale Leitprinzipien. Oberbürgermeister David Langner würdigte sie als dynamische Führungspersönlichkeit, die bleibende Spuren in der Stadt hinterlassen habe.
Am 25. Juni wird im Stadtrat eine offizielle Verabschiedungsfeier für sie stattfinden. Dr. Dagmar Kranz übernimmt am 1. Juli die Amtsgeschäfte. Mohrs’ Abschied markiert das Ende einer Phase prägender Projekte und Krisenbewältigung in Koblenz. In ihrer neuen Rolle widmet sie sich künftig der regionalen Arbeitsmarktpolitik.






