Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Paul WagnerUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten
Der aktuelle Film des Regisseurs Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Entscheidung fiel, nachdem die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) dem Streifen jede Altersfreigabe verweigerte – und damit die Verbreitung in Kinos, im Fernsehen oder auf Streaming-Plattformen unmöglich machte.
Die FSK, die in Deutschland für die Einstufung von Filmen zuständig ist, lehnte eine Freigabe für Citizen Vigilante ab. Ohne diese darf der Film nicht legal über die gängigen Kanäle an das Publikum gelangen. Boll bestreitet, dass es dabei um die Gewaltdarstellung gehe, sondern um den Inhalt des Films.
In der Hauptrolle spielt Armie Hammer den Sanders, einen Selbstjustiz übtenden Vigilanten, der im Internet zu Berühmtheit gelangt. Der Film lässt sich von realen Kriminalfällen in Deutschland inspirieren und thematisiert Sicherheitsfragen in Europa. Boll betont, dass Citizen Vigilante migrantische Straftäter zeigt – und damit statistische Erhebungen aufgreift, laut denen Ausländer bei schweren Gewaltdelikten wie Mord, Vergewaltigung und Messerangriffen überproportional vertreten sind.
Boll wirft der FSK vor, den Jugendschutz nur als Vorwand für Zensur zu nutzen. Die Gewaltdarstellungen in seinem Film entsprächen denen erfolgreicher Action-Reihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland ohne Probleme erschienen seien. Seiner Meinung nach offenbart das Verbot eine generelle Tendenz, abweichende Meinungen zu unterdrücken – insbesondere wenn sie die vorherrschende Erzählungen zur Migration infrage stellen.
Ohne Altersfreigabe wird Citizen Vigilante weder in deutschen Kinos noch auf den großen Streaming-Diensten zu sehen sein. Boll beharrt darauf, dass die Entscheidung politisch motiviert sei und nicht auf Bedenken wegen der Gewalt zurückzuführen ist. Die Themen des Films und sein Verbot haben in Deutschland eine Debatte über Zensur und Meinungsfreiheit entfacht.






